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GAMMA RAY - Land of the Free II

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Artist GAMMA RAY
Title Land of the Free II
Homepage GAMMA RAY
Label SPV
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Onkel Kais GAMMA RAY werden bis zum jüngsten Tag immer mit seiner alten Combo HELLOWEEN in Verbindung bleiben. Auch wenn man musikalisch mittlerweile ja doch etwas andere Mucke fabriziert, so spricht man dennoch die gleiche Klientel an. Und die wird auch gleich mal kraftvoll bedient mit dem Doppelschlag „Into the Storm“ und „From the Ashes“. Dummerweise versucht man uns im Info weiszumachen, dass die Part II-Benennung des neuen Werkes nichts mit den Encores von QUEENSRYCHE bzw. eben HELLOWEEN zu tun hat, sondern angeblich das Material in Richtung des 1.Teils tendierte.. .Huaaargh! Wer soll den so’n Schmarrn glauben??? Das Teil heißt aus Marketingtechnischen Gründen so und nix anderes! Aber das tut der Qualität der Scheibe ja mal keinen Abbruch und so bekommt der GAMMA RAY-Fan das, was er erwarten darf. Ausgefeilte Melodic-Granaten am Fließband, da muss man sich hinter dem großen Bruder nicht verstecken. Das geile Kurz-Instrumental „Rising Again“ hätte ich ja als Album-Intro verwendet. Die Vollgas-Speedabfahrt „To Mother Earth“ gehört wohl zum schnellsten, was die Herren bisher verzapft haben und weckt Erinnerungen an Kais frühe HELLOWEEN-Phase. Lediglich mit seinem in hohen Lagen knödeligen Gesang werde ich wohl nie etwas anfangen können. Dafür zünden die Twin-guitar-Läufe und rasanten Soli schon beim ersten Hören.

Dass besonderes Augenmerk auf geile Chöre gelegt wurde, beweist der powernde Ohrwurm „Rain“. Nicht umsonst stehen GAMMA RAY mit an der Spitze des melodischen Power Metals, was man mit dem neuen Werk im mittlerweile auch schon 18.Bandjahr eindrucksvoll unter Beweis stellt! Mit Doppelfuß-Hymnen wie „When the World“ auch ein Leichtes! Und trotz dermaßen viel Erfahrung erinnert man in dem opulenten „Opportunity“ gaaaanz fatal an IRON MAIDEN, um nicht mal von Abkupferei zu sprechen. Der ruhige Bass-untelegte Part hört sich an wie „Rime of the Ancient Mariner“ und einiges wie vom 7th Son-Album entnommen…trotzdem geiler Track. Fast schon poppig kommt „Real World“ um die Ecke, passt eher zu AXXIS, denn zu GAMMA RAY. Könnte eine gute Single abgeben! Sehr catchy. Mit dem sägenden Headbanger „Hear me Calling“ bereitet man auf das Kernstück des Albums vor: das elfeinhalb-minütige „Insurrection“! Hier ziehen die Herren noch mal alle Register ihres kompositorischen Könnens. Und auch hier frönt man dem IRON MAIDENschen in einigen Parts, freilich mit eigener Note.

Also gewohnte Qualitätskost aus dem Hause GAMMA RAY, dem allerdings ein bisschen die Überraschungsmomente fehlen. Muss der Metaller an sich trotzdem besitzen!

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