Band Filter

GARBAGE - Let All That We Imagine Be The Light

VN:F [1.9.22_1171]
Artist GARBAGE
Title Let All That We Imagine Be The Light
Homepage GARBAGE
Label STUN VOLUME
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

„Let All That We Imagine Be The Light” ist der Nachfolger des 2021er „No Gods No Masters” aus dem Jahr 2021, das mit einem Platz 6 in den deutschen Albumcharts eine der besten Platzierungen seit dem selbstbetitelten Debüt aus 1995 erreichen konnte. Bereits seit 1993 machen die schottische Sängerin Shirley Manson und die US-Amerikaner Duke Erikson (Gitarre & Keyboard), Butch Vig (Schlagzeug, Percussion & Loops) und Steve Marker (Gitarre) als GARBAGE gemeinsame Sache. Mit Songs wie „Only Happy When It Rains“, „Stupid Girl“, „Special“, „I Think I’m Paranoid“ und „Queer“ haben sie Alternative-Geschichte geschrieben und ihre stilistische Varianz bewiesen.

Wobei es natürlich einen GARBAGE-Signature-Style gibt, der auch bei den zehn Tracks auf „Let All That We Imagine Be The Light“ unüberhörbar ist und in dessen Sinne auch der Opener „There’s No Future In Optimism“ auf den Dancefloor bittet. So negativ wie sich der Songtitel anhört, ist die Nummer aber gar nicht und auch das nachfolgende „Chinese Fire Horse“ steckt voller Energie, was auch für die 58-jährige Sängerin gilt, die an dieser Stelle unterstreicht: „But I’ve got still the power in my brain and my body I’ll take no shit from you“ – was ganz Ähnliches sagt übrigens auch die ein Jahr jüngere Skin im Song „An Artist Is An Artist“ vom unlängst erschienenen SKUNK-ANANSIE-Longplayer „The Painful Truth“! „Hold“ übernimmt mit elfengleichem Gesang und repetitiven Melodien, ehe „Have We Met (The Void)“ dunkle Synthie-Klänge offeriert und von einer Fremdgeh-Affäre in Barcelona erzählt. Synthies sorgen auch beim sich anschließenden „Sisyphus“ für einen besonderen Twist. ‚Bloß nicht aufgeben!‘ ist die Devise in diesem entspannten Lied, ehe es mit „Radical“ entschleunigten Düster-Pop auf die Ohren gibt. „Love To Give“ gefällt mit hypnotischen Heartbeat-Melodien, die allmählich Fahrt aufnehmen, während „Get Out My Face Aka Bad Kitty“ es straight und mit einer guten Portion Angepisstheit krachen lässt. „R U Happy Now“ könnte nicht cooler rüberkommen und das finale „The Day I Met God“ fesselt mit geradezu cineastischen Klanglandschaften.

„Let All That We Imagine Be The Light” wurde in den Red Razor Sounds in Los Angeles, in Butch Vigs Studio Grunge Is Dead und im Schlafzimmer von Shirley Manson aufgenommen. Produziert wurde das Album von der Band und ihrem langjährigen Tontechniker Billy Bush. Shirleys unverwechselbare Stimme, kantige Gitarrenriffs und treibende Beats machen die Platte ebenso abwechslungsreich wie stimmungsvoll. Mit diesen Voraussetzungen sollten zu den bisher verkauften 20 Millionen Alben noch etliche Einheiten des aktuellen Studio-Output hinzukommen. „Let All That We Imagine Be The Light” gibt es digital, auf pearl sunrise vinyl, neon orange vinyl und als nicht minder hochwertig aufgemachte CD.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

GARBAGE - Weitere Rezensionen

Mehr zu GARBAGE