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GARDA - A Heart of A Pro

VN:F [1.9.22_1171]
Artist GARDA
Title A Heart of A Pro
Homepage GARDA
Label K&F RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.8/10 (5 Bewertungen)

GARDA kommen aus Dresden und werden von Sänger und Gitarrist Kai Lehmann angeführt. Im Herbst 2008 veröffentlichte die Truppe ihren Erstling „Die, Technique, Die!“, auf dem es Indie-Folk zu hören gab. „A Heart of A Pro“ sollte anders werden, deshalb hatte Kai sich sogar für einige Wochen in eine karge Hütte in den Alpen zurückgezogen, um die Lieder für das Zweitwerk zu schreiben. Noch vor der ersten Bandprobe hatte er bis auf eines alle wieder verworfen und es sollte noch sechs lange Monate im Studio brauchen, bis die neue Platte fertig war.

Vergleiche mit dem Debüt kann ich nicht anstellen, da ich den Silberling nicht kenne, nach Indie-Folk klingen die zehn Nummern allerdings nicht wirklich, insofern dürften GARDA ihrem Ziel ziemlich nahe gekommen sein und das was es auf „A Heart of A Pro“ zu hören gibt, muss sich auch keinesfalls verstecken. Den Anfang macht „Upper/ Lower Water Course“, das sich nach einem ruhigen Einstieg zu einer kleinen Hymne entwickelt, während das folgende „Vessels“ mitsamt Lapsteel-Gitarre ein wenig an THE NATIONAL denken lässt. „Oh Euphoria, My Dear“ schließt stilistisch an den Opener an, während der Titeltrack es ebenso wie die Piano-Nummer „Gallows“ ein bisschen ruhiger angehen lässt. Die zweite Hälfte läuten GARDA mit dem zwingenden „Hiroo Onada“ ein, das sich langsam aber sicher ins Hirn frisst, ehe „Black“ nach einem dezenten Start am Ende in ausuferndem Post-Rock-Geschrammel mündet. Derweil frönt „People“ dem beschwingten Americana und „A Guilty Conscience Needs No Accuser“ schlägt erneut ruhige Töne an, bevor das finale „00:00“ gleichzeitig graue Hoffnungslosigkeit und bedingungslosen Mut verbreitet.

Die Musik von GARDA ist ein komplexer Kosmos, der sich nicht durch komplizierte Soundtüfteleien, sondern bestechenden Minimalismus auffällt. „A Heart of A Pro“ ist nichts, was man nebenher hören kann, dann gehen die Feinheiten im Songwriting verloren, aber es lohnt sich, Zeit zu investieren!

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