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GENDER ROLES - Prang

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Artist GENDER ROLES
Title Prang
Homepage GENDER ROLES
Label BIG SCARY MONSTERS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

2015 haben sich Tom Bennett (Gitarre), Jared Tomkins (Bass) und Jordan Lilford (Drums) auf der Brighton Pride Party kennengelernt. Der Dreier beschloss, gemeinsame Sache zu machen und sich von der musikalischen Vielfalt und DIY-Kultur der Küstenstadt inspirieren zu lassen. Zwei EPs später machten sich die Jungs, die sich zur Indie-Punk-Kapelle GENDER ROLES formiert hatten, auf ins Studio nach Kent, wo sie zehn Tage lang zusammen mit Ian Sadler ihr Langspiel-Debüt „Prang“ aufnahmen.

Inzwischen hat „Prang“ das Licht der Plattenläden erblickt und dreht sich in meinem CD-Player. Mit viel Drive und Spielfreude eröffnet „You Look Like Drive“ den energiegeladenen Reigen und auch das nachfolgende „Always“ schrammelt sich umgehend in Herz und Ohr. In diesem Sinne bittet das dezent hyperaktive „Deep End“ auf den Dancefloor, ehe „Hey With Two Whys“ als spielerische und druckvolle musikalische Interpretation der bandeigenen Selbstzweifel daherkommt. Denn natürlich ist bei dem Trio nicht nur eitel Sonnenschein. Das straighte „Ickie“ berichtet von Ängsten und überhaupt steht wie so oft das Zwischenmenschliche, die Familie und die Schwierigkeiten, den eigenen Platz im Leben zu finden, im Mittelpunkt der hochenergetischen Songs. „Your War“ ist so eine mitreißende Nummer, während das temperamentvolle „Tip of My Tongue“ unterstreicht, dass man sich von seinen Ängsten keinesfalls unterkriegen lassen muss und darf. „School’s Out“ tanzt mit seinem ruhigen Fluss ein wenig aus der Reihe, weiß aber trotzdem zu gefallen und schon mit dem sich anschließenden „That’s How You Want It To Be“ fährt dem geneigten Hörer der GENDER-ROLES-Sound wieder ins Bein. Bleibt noch „Bubble“, das für ein ebenso vergnügliches wie knackiges Finale sorgt.

Es scheppert und kracht auf „Prang“ auf äußerst charmante Indie-Manier. Dass GENDER ROLES ganz viel Herzblut in ihren Erstling gesteckt haben, ist dabei nicht zu überhören und man darf hoffen, dass es von den Herrschaften noch eine Menge mehr zu hören geben wird!

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