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GEORGE EZRA - Wanted On Voyage

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Artist GEORGE EZRA
Title Wanted On Voyage
Homepage GEORGE EZRA
Label COLUMBIA
Veröffentlichung ..
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Wenn man dieser Tage das Radio anmacht, kommt man um einen Song nicht herum: “Budapest” von GEORGE EZRA. Bei der tiefen, bluesigen Stimme denkt man allerdings nicht unbedingt an einen 21-jährigen Jungspund, der gleich im ersten Jahr auf dem College mit zarten 18 Jahren einen Plattenvertrag ergatterte und bereits beim Glastonbury-Festival für Furore sorgte. Nicht nur in Deutschland erreichte seine Single „Budapest“ die Top 10 und Gold-Status, europaweit ist der Mann schwer angesagt und wird seine Debütplatte „Wanted On Voyage“ mit Spannung erwartet.

Im Vorfeld zu den Studio-Aufnahmen war GEORGE EZRA im letzten Sommer tatsächlich lange allein auf Reisen. Mit seiner Gitarre im Gepäck spielte er hier und da als Straßenmusiker und füllte ganze Tagebücher mit seinen Erlebnissen. Natürlich fanden diese Eindrücke auch ihren Niederschlag in den Songs auf „Wanted On Voyage“ – wie der Albumtitel oder auch Songs wie eben „Budapest“, „Barcelona“ oder „Blind Man In Amsterdam“ bereits andeuten. Mit dem gut gelaunten Opener „Blame It On Me“ bringt der junge Singer-Songwriter sein Motto auf den Punkt: Aufgaben einfach anzupacken und zu erledigen. Dabei gibt es auch Streicher zu hören – eine einzige Note gespielt auf einem Cello während „Cassy O’“ vom Wunsch beseelt ist, die Reise möge niemals enden und gleichzeitig über die eigenen, gedanklichen Klischees spottet. Ähnlich wie der Hit „Budapest“ ist auch „Barcelona“ eine eindringliche kleine Ballade, wohingegen das rhythmusbetonte „Listen To The Man“ insbesondere live punkten dürfte. Erstaunliche Falsett-Klänge produziert George im Refrain von „Leaving It Up To You“, bevor beim coolen „Did You Hear The Rain?“ erneut sein dunkles Organ neben Beatbox und Didgeridoo im Mittelpunkt steht und „Drawing Board“ ebenso wie „Stand By Your Gun“  beschwingt übernehmen. Derweil schlägt „Breakaway“ leise Töne an, ehe „Over The Creek“ auf die Hüften geht und „Spectacular Rival“ dunkle Schwermut offeriert. „Song 6“ fokussiert sich auf die Akustikgitarre, wohingegen „It’s Just My Skin“ die Instrumentierung in den Hintergrund rückt und stattdessen ein gerüttelt Maß an Dramatik in Ezras Stimme legt. „Da Vinci Riot Police“ zeigt sich im Anschluss schwungvoll und auch ein Schuss Nachdenklichkeit schwingt im Sound mit, um schließlich mit „Blind Man In Amsterdam“ im reduzierten Singer-Songwriter-Gewand zu enden.

„Wanted On Voyage“ hat zweifellos das Zeug zum angesagten Sommeralbum und GEORGE EZRA ist alles andere als eine Eintagsfliege. Seine Lieder haben Substanz und Abwechslungsreichtum und seine Stimme einen zarten Schmelz mit einer gewissen Knackigkeit – das akustische Pendant zu Vanilleeis mit Schokoladenüberzug!

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