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GEROSTENKORP - Terre Brulée

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Artist GEROSTENKORP
Title Terre Brulée
Homepage GEROSTENKORP
Label OPN RECORDS
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Die Franzosen sind ja dermaßen in ihre eigene Sprache verliebt, dass sie sämtliche Begriffe „verfranzöseln“ und am liebsten nur francophil schreiben und sprechen. So auch bei GEROSTENKORP, Homepage, MySpace-Auftritt – alles mir nicht verständlich. Und was bitte bedeutet der Name des Projektes? Bei „Wer wird Millionär?“ würde ich wahrscheinlich auf eine ansteckende Krankheit tippen.

Wie auch immer, GEROSTENKORP legt mit „Terre Brulée“ („Verbrannte Erde“) nun sein zweites Komplettalbum hin und beschreitet damit auch konsequent den bisher eingeschlagenen Weg, nämlich experimentelle Klänge, ohne sich dabei an irgendwelche Genres zu binden, (Dark) Ambient, Industrial, Tribal, Ritual. Alles wird verwurstet. So kommt das Album wie ein Sampler rüber, auf dem verschiedene Künstler ihre Werke zusteuern. Das eine klingt dann richtig gut, das andere wiederum ist ganz schöner Schrott. Mit „Mermaid“ bringt Mastermind Daniel Larose sogar ein wenig Erotik in die Musik, wenn eine laszive Frauenstimme „Touch me“ und andere Dinge ins Mikrofon haucht. Bei der Dame handelt es sich um Tilia Weevers. Kennt ihr nicht? Müsst ihr auch nicht, denn sie ist noch weitestgehend unbekannt, aber auch was sie an eigenen Songs macht, ist nicht gerade schlecht zu nennen. Den Namen sollte man sich merken.

Aber zurück zu GEROSTENKORP. Von den insgesamt zwölf Tracks inklusive einem Ghosttrack… ups… verraten… fällt genau die Hälfte richtig gut aus, dass sind dann meistens jene, die leicht rituell und tribal-angehaucht mit Rhythmus, teilweise durch Trommeln, teilweise elektronisch erzeugt, daherkommen. Bei „Le Prisme“ gibt es noch stimmliche und Drum-technische Unterstützung von TERRORITMO. Der Rest dient höchstens als Lückenfüller. Wer die Fernbedienung in der Hand behält und an den richtigen Stellen weiterdrückt, bekommt hier eine durchaus interessante „Mini-CD“.

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