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GHOST OF A CHANCE - And Miles To Go Before I Sleep

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Artist GHOST OF A CHANCE
Title And Miles To Go Before I Sleep
Homepage GHOST OF A CHANCE
Label MIDSUMMER RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Hinter GHOST OF A CHANCE verbirgt sich der Singer-/ Songwriter Tobias Heiland, der vom Hardcore kommend seine Liebe zum amerikanischen Folk, Indie und Blues entdeckt hat. „And Miles To Go Before I Sleep” ist das Debüt des Mainzers, der auf seinem Erstling unter Zuhilfenahme seiner Akustikgitarre zehn Songs präsentiert.

Es geht beim Opener „Transatlantic“ entsprechend eher ruhig und gemächlich zu. Langsam und mit schmeichelndem Gesang spielt sich Heiland in die Hirnwindungen seiner Zuhörer, die sich gedanklich irgendwo im amerikanischen Nichts wähnen dürften. In ähnlichen Gefilden sind auch „Things Worth Asking“ und „Vanilla Cigarettes“ unterwegs. Die Melodien verlangen nach einer sternenklaren Nacht und am besten auch noch einem Lagerfeuer, zumindest aber einem Horizont, der dem Lonesome Cowboy Unbekanntes verspricht. Beim „Swan Song“ wird diese Offerte auf ein melancholisches Minimum beschränkt, ehe „Ghosttown“ mit Handclaps und summendem Chor zum ganz großen Gefühlsschlag ausholt. Dank der zurückhaltenden Instrumentierung gleitet das Ganze glücklicherweise nicht in den Kitsch ab, so dass es ein uneingeschränktes Vergnügen ist, den Songs zuzuhören. „Gravery“ zählt dabei zu den reduziertesten Nummern, während „Live A Little“ mit beschwingten Gitarrenklängen die Füße wippen lässt. Für „Hideout“ holte sich Tobias Anja Troschau für die weiblichen Vocals ins Boot und hat auf diese Weise einen sehr emotionalen Track geschaffen, der vom nicht minder betörenden „Badlands“ abgelöst wird. Zum guten Schluss erinnert sich GHOST OF A CHANCE dann doch noch seiner Hardcore-Vergangenheit und lässt – wenn auch sehr dezent – Screamo-Parts in den Sound einfließen, mit denen der wunderbare Ausflug in amerikanische Folk-Weiten endet.

„And Miles To Go Before I Sleep” kommt ohne großes Brimborium aus und beschert dem Hörer mit wenigen Mitteln einen intensiven und intimen Musikgenuss, der auch beim wiederholten Genuss nichts von seiner fragilen Schönheit verliert.

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