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GINGER LEIGH - Merchant Of Death

VN:F [1.9.22_1171]
Artist GINGER LEIGH
Title Merchant Of Death
Homepage GINGER LEIGH
Label MASUNO
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Schon mit Intro und dem Stück „Merchant Of Death“ des gleichnamigen Albums haben GINGER LEIGH einen Stein bei mir im Brett. Typisch arabische Klangelemente, ein simpler, aber hypnotischer Rhythmus und eine unüberschaubare, facettenreiche Landschaft unterschiedlichster Sounds, die um das tragende Bumm-Ramsch-Ramsch herumschwirren.

Erinnerungen an MUSLIMGAUZE kommen hoch, ist doch der Sound wahnsinnig nah an Bryn Jones’ Glanzmomenten. Industrial-Elemente in der Spielart des ESPLENDOR GEOMETRICO Albums „Sheikh Aljama“ machen das Rahmengerüst des Albums aus und so findet man GINGER LEIGH irgendwo zwischen diesen beiden Referenzen wieder. „Merchant of Death“ lässt sich am besten als industriell angehauchtes Ethno-Album begreifen und stellt sich in der Kernaussage – wie der Name schon suggeriert – gegen die Flut von Waffenhändlern, die desolate Regimes in Afrika unterstützen. GINGER LEIGH setzt hierbei auf zwei Elemente: Eine relativ ruhige, behäbige orientalische Grundnote der Songs auf der einen Seite und unangenehme Noise-Einlagen, verstörende Samples sowie sonstigen „Audio-Terror“ auf der anderen. Mal obsiegt die ruhige, dann wieder die unterschwellig-aggressive Seite von „MOD“ und erzeugt dadurch eine Grundspannung, die sich bis zum Finale „al-Ironman“ in ihrer Intensität immer weiter steigert.

Ein großartiges Album, das Traditionen aufgreift und nach eigenem Ermessen weiterentwickelt oder gar einreißt.

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