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GLORIA MORTI - Eryx

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Artist GLORIA MORTI
Title Eryx
Homepage GLORIA MORTI
Label CYCLONE EMPIRE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Melodic Extreme Metal aus Finnland – irgendwo zwischen Death und Black, das erwartet den Hörer bei GLORIA MORTI, die Ende der 90er noch als Thrashtruppe begonnen haben. Von der Urbesetzung ist bis auf zwei Mitglieder aber niemand mehr übrig und mit den Musikern ist wohl auch der Thrash gegangen. Kein Grund zum Traurigsein, „Eryx“ kann sich dennoch hören lassen, denn Finnen haben, wie wir ja von diversen anderen Combos wissen, einfach ein Händchen für melodische Sachen.

Statt einem gediegenen Einstieg hat man sich mit „Deathstream (Anthologies Of Lifestream)“ gleich für die Dampfhammer-Methode entschieden, bei dem sofort gezeigt wird, wo’s langgeht – Black Metal Geblaste in epischem Gewand. Einstieg geglückt, Nacken hoffentlich vorgewärmt, denn das nun folgende „Until The Wretched Whimpe“ ballert todesbleiern aus den Boxen und besitzt amtliche Nackenkiller-Qualitäten. Somit hat der werte Herr Sänger gleich innerhalb der ersten 4 Minuten bewiesen, dass ihm sowohl Black, als auch Death Gesang liegen. Die einzige Verschnaufpause findet man beim zehnten Song, der gleichzeitig auch der erste Bonustrack ist, einem Instrumental namens „Mesopotamia“, an das sich „Dreadful Silence“ anschließt. Ebenfalls ein vollwertiger Track, den man auch gleich als „normalen“ Kracher mit auf die Scheibe hätte packen können. Nicht, dass es keine andere Bands gäbe, die sich dieser Mixtur verschrieben hätten, aber hier stimmt die Qualität und mit „Psycho“ hat man hier wirklich einen äußerst brüllfreudigen Sänger mit starker, fieser Stimme am Start, der bestens mit der technisch einwandfreien Instrumentalfraktion harmoniert. GLORIA MORTI führen den Hörer durch eine 40-minütige Höllenfahrt ohne nennenswerte Schwachstellen. Ich wage mal zu behaupten, dass sich hier ausnahmsweise mal Todesbleifans und Schwarzwurzelfreunde recht einig sein können – das hat man ja nicht allzu oft.

„Eryx“ ist ein wunderbarer Beweis geworden, dass GLORIA MORTI der Stilwechsel gut getan hat, sehr gut sogar. Man greift tief in die Bausteinkiste von Black und Death Metal, versieht das Ganze mit einem finnischen Touch, et voilà: 11 Kracher mit ordentlich Arschtrittfaktor. Da gibt’s einfach nix zu meckern, antesten!

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