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GLOWING ELEPHANT - Radioactive Creampieces

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Artist GLOWING ELEPHANT
Title Radioactive Creampieces
Homepage GLOWING ELEPHANT
Label ABANDON RECORDS
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Eben noch mit den DATSUNS aus Neuseeland auf Tour, bringen GLOWING ELEPHANT jetzt ihre Debüt-Langrille „Radioactive Creampieces“ in die Plattenläden. Der glühende Elefant aus Köln rekrutiert sich seit nunmehr gut drei Jahren aus den Herren Tinn (Akustikgitarre & Gesang), Ronbo (Bass & Gesang), Jimme Purple Rainbow (E-Gitarre) und Mitch Holliver (Drums), die irgendwo zwischen PINK FLOYD und MUSE mit ihrem psychedelischen Alternative-Rock zu Hause sind.

Ein Dutzend Songs haben die Domstädter auf den kleinen Silberling gepresst und starten mit ihrem Opener „Bassman’s Gallery“ sogleich gutgelaunt durch. Nicht minder treibend präsentiert sich das folgende „Groovy Groovy“, auch wenn hier hin und wieder eine leicht melancholische Note durchblitzt. Die findet sich in ähnlicher Weise bei „Kisses And Greetings“ wieder – insgesamt erinnert die Nummer ein wenig an Sixties-Westcoast-Mucke, während „Smiling Is The Language“ eher den psychedelischen Part bedient: groovende Basslinien treffen auf elektronische Samples, wohingegen „Seven Days“ sich zurückhaltend und doch prägnant darstellt, bevor „In The Park“ zunächst mit Windrauschen und Vögelgezwitscher startet, um dann mit eingängigen Gitarrenhooklines zu punkten. Der Titeltrack „Radioactive Creampieces“ (siehe zur näheren Ansicht der verstrahlten Sahneteilchen auch das wenig appetitliche Cover) taucht erneut tief in tranceartige Gemütszustände ein und verzichtet dabei fast in Gänze auf Gesang und Text. Da klingt das namensgebende „Go!“ des sich anschließenden Songs fast wie eine Aufforderung, aus dem gerade erlebten Fiebertraum zu erwachen. Tatsächlich bewegen sich GLOWING ELEPHANT hier wieder auf deutlich handfesterem Terrain, wobei die Endsechziger-Harmoniegesänge nicht fehlen dürfen. Ins gleiche Horn stößt auch „Dancing In The Brine“ mit seinen Bläsersätzen und einer starken Rhythmusfraktion. Akustische Gitarrenklänge und eine Orgel machen hingegen das zarte „How Long Must We Go There“ aus, wie auch „Eyes Wide Open“ fast zu schweben scheint. Für „Some Drunken Words“ fangen die vier Dickhäuter ein wenig alkoholgeschwängerte Stimmung und Gläserscheppern ein, um schließlich zum finalen Schalala-Grooving anzusetzen.

Fröhliches Blumenkinder-Feeling verbindet sich mit psychedelischen Untiefen und knackigem Alternative-Rock zu einem spannenden Mix, der zum Zuhören einlädt. Absolut passend dazu die Stimme von Fronter Tinn, der den Hörer mit seinem Gesang und Leichtigkeit 40 Jahre in die Vergangenheit katapultiert.

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