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GOD DETHRONED - Under The Sign Of The Iron Cross

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Artist GOD DETHRONED
Title Under The Sign Of The Iron Cross
Homepage GOD DETHRONED
Label METAL BLADE
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Mit den Tulpen-Deathern GOD DETHRONED widmet sich die nächste Holland-Institution in Sachen Death Metal dem Thema Weltkrieg, diesmal dem 1. – die Kollegen von HAIL OF BULLETS haben ja bisher den WW2 auserkoren. Passend zum textlichen Thema böllern die Jungs um Symphaticus Henry Sattler aus allen Rohren, 37 Minuten lang „Boiling Blood“!

Das Eröffnungsdoppel nach dem Intro „The Declaration of War“ gleicht einem totalen Vernichtungsschlag, dem sich kein Extremsportler entziehen kann. „Storm of Steel“ und „Firestorm“ hinterlassen nichts als verbrannte Erde, Highspeed-Death Metal in technischer Perfektion! Da gehört die Combo ja nicht erst seit gestern zu den absoluten Leadern der Szene, was sich an der Livefront völlig unverständlicherweise immer noch nicht in großen Zuschauerzahlen niederschlägt… bitte 2011 als Headliner auf dem Party San! Ein paar mörderisch rollende Grooveparts bietet „The Killing is Faceless“, der sehr melodisch beginnende Titeltrack rattert urplötzlich wie ein ganzes MG-Nest los, Deckung suchen zwecklos. Klingt im Mittelteil ganz leicht nach mächtigen AMON AMARTH-Sachen und hat ein Extraklasse-Solo am Start, das von cleanen (!) Vocals gekrönt wird und klingt superb mit einem Piano-Thema aus… größer gehtÄs nicht. „Chaos Reigns at Dawn“ gleicht einer schnellen Panzerdivision, da bleibt kein Schützengraben heile. Aber auch hier melodische Leadgitarren deluxe. „Through Byzantine Hemispheres“ hat dann endlich mal das BOLT THROWER-Gen und groovt dich platt, die Band ist an allen Fronten granatig. Aber auch hier wird dann erneut Gas bis zum Anschlag gegeben, was vielleicht das einzige kleine Manko der Scheibe ist. Denn auch die letzten beiden Böller „The Red Baron“ und „On Fields of Death & Desolation“ (wenn auch sehr viel epischer) kloppen in Höchstgeschwindigkeit aus allen Rohren, da fehlt mir etwas der festfräsende Hitfaktor der groovigeren Übersongs der letzten Scheiben.

Dennoch ist es egal, an welcher Stelle des Albums ihr euch befindet, zu jeder Sekunde schallt dem Hörer technisch perfekt dargebotener Death Metal entgegen und wer sich das entgehen lässt, ist selber schuld! Absoluter Pflichtkauf!!!

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