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GOMEZ - Whatever’s On Your Mind

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Artist GOMEZ
Title Whatever’s On Your Mind
Homepage GOMEZ
Label EAT SLEEP RECORDS
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Irgendwo ganz tief in den Wäldern Virginias haben sich die fünf Herren von GOMEZ daran gemacht, gemeinsam ihr siebtes Studioalbum „Whatever’s On Your Mind“ auf den Weg zu bringen. GOMEZ, das sind Ben Ottewell, Tom Gray, Paul „Blackie“ Blackburn, Ian Ball and Olly Peacock, die ihre Band vor inzwischen 15 Jahren gegründet haben und gleich auf zwei Kontinenten zuhause sind, da ihre Mitglieder in Los Angeles, Brooklyn und Brighton beheimatet sind. In den USA, Großbritannien und auch Australien konnten die Indierocker bereits einige gute Chartplatzierungen einheimsen, hierzulande sind GOMEZ allerdings noch recht unbekannt. Mal sehen, ob sich das mit „Whatever’s On Your Mind“ ändern kann.

Der rumpelnde Opener „Options“, der auch als Single ausgekoppelt wurde, geht auf jeden Fall ziemlich direkt ins Bein und gefällt mit Bläsern und unwiderstehlichen Vocals. „I Will Take You There“ schlägt etwas ruhigere Töne an und lässt deutliche Jazz- und Electronica-Einflüsse in den Sound einfließen, ehe der melancholisch-schöne Titeltrack „Whatever’s On Your Mind“ Ben Ottewells beseelte Stimme in den Vordergrund stellt. „Just As Lost As You“ besticht mit einer pointierten Instrumentierung und lässigem Schwung, den auch das rhythmusbetonte „The Place And The People“ aufnimmt. Derweil schaltet „Our Goodbye“ einen Gang zurück und setzt stattdessen auf große Gefühle und hymnische Melodien, bevor die Elektronik beim „Song In My Heart“ flirrt und grummelt. Beim folgenden „Equalize“ klingt das Ganze ungleich verquerer und bringt zudem mehr Drive mit, der sich auch beim temperamentvollen „That Wolf“ wiederfindet. Am Ende setzen GOMEZ mit „X-Rays“ wieder auf emotionsreichen Indie, der eine gute Portion Folk abbekommen hat und mitsamt Streichern und frickeligen Langäxten langsam das Tempo steigert.

„Whatever’s On Your Mind“ vereinigt Einflüsse aus Folk, Blues, Electronica und Indierock in einem absolut hörenswerten Silberling, der Spaß macht und jede Menge Abwechslung mitbringt. Die Mucke präsentiert sich entspannt und bleibt dank des gelungenen Songwritings, für das alle GOMEZ-Member gemeinsam verantwortlich zeichnen, auch nach mehrmaligem Hören noch interessant.

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