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GORELORD - Norwegian Chainsaw Massacre (The Final Cut)

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Artist GORELORD
Title Norwegian Chainsaw Massacre (The Final Cut)
Homepage GORELORD
Label COFFIN RECORDS/ RED STREAM INC
Leserbewertung
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Frediablo ist wieder da. Der Kerl, der mal so nebenbei noch bei NECROPHAGIA, GRIMFIST, WURDULAK und und und… aktiv ist, zockt diesmal allerdings nicht mit seinem Bloodbrother Killjoy (NECROPHAGIA) oder seinem Kumpel Maniac (ex-MAYHEM) und rekrutiert auch keinen Gastdrummer, sondern macht diesmal zum Großteil wirklich alles alleine. Nur für die Vocals hat er sich Dom Lawson von BÖWLRIDER, welcher auch nebenbei noch fürs „Kerrang“ schreibselt, ins Studio geholt.

Normalerweise sind GORLELORD ja dem Grind zugeordnet, was beim Hören dieses Albums allerdings gar nicht mehr so passend erscheint. Zwar knallen die Songs megafett, sind aber doch mehr dem Death und Doom verhaftet. So rocken z.B. „Dying or Dreaming“ und „All Hail the Gods of Horror“ mit fetten Hackriffs und wuchtiger Doublebass dahin, “Man of Shit” entpuppt sich als grollende Doom-Walze und „Deathbreed“ ließe sich fast als Metalcore bezeichnen. Mit Dom Lawson hat der Gute einen wirklich netten Fang getan, growlt, schreit und vor allem shoutet der gute Insel-Mann doch erste Sahne und erinnert dabei desöfteren an die guten Zeiten von Phil Anselmo. Etwas verwundert mich dann der Track „Glorification of Violence“, nicht weil dort zusätzlich zu Dom noch ein gewisser Paul Sandrone rumschreit, sondern weil sich der Track anhört wie eine schlecht abgemischte Garagen-Nummer.

Den Abschluss findet dieser Brocken von einem Album gänzlich unerwartet in einem fast 13 minütigen Instrumental namens „Final Cut“, welches komplett als schwebendes Synth-Soundgebilde das Ende von des „Norwegian Chainsaw Massacre“ (Fre ist halt Filmfreak) besiegelt. Mit Frediablo kann man sich zweier Dinge sicher sein. Einerseits bekommt man, was man erwartet, andererseits wird man immer wieder überrascht. Auch ein Markenzeichen.

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