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GRABAK - The Serpent within Paradise

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Artist GRABAK
Title The Serpent within Paradise
Homepage GRABAK
Label CCP RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
1.0/10 (1 Bewertungen)

Die sächsischen Schlangenzüchter sind zurück, um ihre Version heidnischer Musik unters Volk zu bringen und das bereits zum dritten mal. 4 Jahre arbeitet man mittlerweile schon mit dem österreichischen Label CCP zusammen und natürlich nutzte man wieder das hauseigene Studio mit Herrn Prellinger an den Reglern. Heraus kam ein differenzierter, recht hoher und klirrender Sound. Nach allerlei Umbesetzungen und den Verzicht auf Keyboards bereits vor dem letzten Album („Encyclopedia Infernalis“) blieb das Line up nun konstant, was logischerweise dem Songwriting nur zuträglich sein konnte.

Die 8 Stücke plus In- und Outro fallen zwar meistenteils schnell aus, verfallen aber nie in blindwütige Raserei, immer sorgt die Leadgitarre für eine gewisse Grundmelodik. Dazu kommt die „GRABAKsche“ Spezialität: Ein extrem verzerrter Bass, der sich zum „normalen“ gesellt und den Stücken einen industriellen Touch gibt. Die Texte fallen je zur Hälfte englisch und deutsch aus, was aber bei dem minimalen Verständnislevel eh nicht sonderlich ins Gewicht fällt. Denn leider ist der Gesang ganz und gar nicht „abwechslungsreich“, wie mir das Presseinfo weismachen will. Zumeist keift Jan extrem hochgepitched und hysterisch und das ist leider auf Dauer etwas nervig. Wenn es mal tiefer wird wie in dem meiner Meinung nach besten Track „Der Antichrist“ wirkt es gleich wesentlich brutaler.

Solider Black Metal mit guter Instrumentalarbeit und einigen besonders inspirierten Momenten steht auf der Habenseite. Dagegen steht das monotone Gekeife, welches aber manch anderen Genrefan nicht stören wird. Also auf zur Releaseparty, wo es gerüchteweise zu Freibierexzessen kommen soll und packt die Schlange am Schopf!

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