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GRAND MAGUS - Hammer of the North

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Artist GRAND MAGUS
Title Hammer of the North
Homepage GRAND MAGUS
Label ROADRUNNER
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Eine Scheibe, die mir nahezu täglich besser rein läuft, haben die Schweden GRAND MAGUS mit “Hammer of the North” eingespielt. Bekanntlich hat sich die Band ja bereits mit dem Vorgänger „Iron Will“ von früheren, eher doomigen und stoner verrockten Zeiten abgewandt und ist seitdem eher im klassischen Heavy Metal zu Hause. So auch bei den neuen Songs.

Diese machen zunächst einen reichlich unprätentiösen Eindruck, wirken gar etwas altbacken und angestaubt. Solider Metal eben, viele Riffs, die man früher vielleicht bei PRIEST, MANOWAR oder hier in Deutschland bei den guten RUNNING WILD Klamotten hätte hören können. Insofern nichts, was sofort die Aufmerksamkeit gefesselt hätte, jedenfalls nicht meine. Auch stilistisch passiert hier nichts, was direkt auffällt, der Gesang ist rau, aber nicht besonders hoch oder tief. Die Songs befinden sich durchgehend im mittleren Tempobereich, kein schnell euphorisierender Up Tempo Knaller, bei dem man sofort mitgehen und mitbangen möchte. Auch die Solos sind zwar schön, aber nicht unbedingt spektakulär. Was ist also dran an dieser Scheibe, die immerhin mal lässig die Pole sowohl im Metal Hammer wie auch im Rock Hard an Land gezogen hat? Einfache Antwort: Songs, Songs, Songs! Jeder einzelne Song ist stimmig, jeder Song hat Hymnencharakter, ohne dabei jemals auf umpa umpa Bierzeltniveau abzurutschen. Man merkt der Band einfach an, dass sie schon ganz lange zusammen spielt, hier mag auch die handliche Dreierbesetzung ein Vorteil sein. Die Jungs wirken perfekt aufeinander eingespielt, die Rhythmusfraktion scheint dem kreativen Kopf Janne, der Gitarre und Gesang bedient, jeden Wunsch von den Lippen oder dem Notenblatt abzulesen, so dass der Sound stets voluminös ist und bleibt. Es erübrigt sich, hier die Highlights aufzuzählen, die Stücke sind sehr homogen und haben alle ihren eigenen Reiz, der sich wie beschrieben aus dem stimmigen und zielgerichteten Zusammenspiel der einzelnen Musiker ableitet.

Insgesamt eine wirklich gute Platte, die für mich aufgrund des Fehlens der innovativen Momente aber nicht überragend ist. Wäre die Resonanz auf „Hammer of the North“ nicht so phänomenal gut ausgefallen, würde man den Jungs etwas mehr Mut zum Risiko oder zu Überraschungsmomenten empfehlen; so jedoch bleibt nur zu konstatieren: alles richtig gemacht, weiter so! Tradis müssen hier mal reinhören, dabei lots of fun!

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