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GRAND SUPREME BLOOD COURT - Bow Down Before The Blood Court

VN:F [1.9.22_1171]
Artist GRAND SUPREME BLOOD COURT
Title Bow Down Before The Blood Court
Homepage GRAND SUPREME BLOOD COURT
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.5/10 (14 Bewertungen)

DEATH METAL – NO COMPROMISE!!!

Mehr muss man eigentlich nicht sagen, wenn ein gewisser Martin vanDrunen am Mikro röhrt. Anscheinend hat der Gute den siebten Frühling erwischt, wie ist es sonst zu erklären, dass nun neben den grandiosen ASPHYX und der absoluten Macht HAIL OF BULLETS auch noch der GRAND SUPREME BLOOD COURT über uns hinwegrollt?! Zumal die obigen Bands trotz der recht kurzen Veröffentlichungsintervalle und vielen Gigs einen Death Metal-Meilenstein nach dem Nächsten hinzaubern. Bei GSBC mischen zudem Altbekannte mit:Eric Daniels (ex-ASPHYX), Alwin Zuur (ASPHYX), Theo van Eekelen (HAIL OF BULLETS) und Bob Bagchus! Dass auf dem vorliegenden 11-Trackdebut nix anderes wie lupenreiner, ursprünglicher DoomDeath Metal stattfindet, dürfte jedem klar sein.

Die Chose geht logischerweise mehr Richtung ASPHYX, also eher der doomig-fies schleichenden Variante, die aber auch mal feist loshoppeln kann bisweilen. Der Opener „All Rise“ beginnt mit düsterem Glockengeläute und frisst sich dann zähfließend ins Hirn, van Drunen ist und bleibt unverwechselbar. Der Titeltrack legt dann phasenweise eine Schippe drauf und fließt wie heiße Lava in die Gehörgänge. Geiler Groove, geiler Chorus, wer auf ASPHYX abfährt, der wird auch das hier beknien! Wobei sich dann natürlich schon die Frage stellt, ob man nun eine Ablegerband selbiger braucht oder nicht. Soundtechnisch sind hier nun wirklich nur marginale Unterschiede auszumachen, eine quälende Doom-Walze wie „There shall be no Aquittance“ könnte auch problemlos auf einem ASPHYX-Album stehen. Was indes nichts an der herausragenden Qualität der Songs ändert! Schlürfender, alles zermalmender Death Metal. „Veredictum Sanguis“ ist zähflüssig, „Behead the Defence“ dagegen Uptempo – ohne jetzt in Gekloppe auszuarten. Simpel und effektiv, so wollen wir das! Das Instrumental „Grand Justice Grand Pain“ ist leider nur etwas über 2 Minuten kurz, da hätte man locker einen richtig fett grooverollenden Knallersong draus machen können bei dem Mordsriff, muss man aber nicht. Denn GSBC haben genug Granaten in der Hinterhand, 10 an der Zahl. „Fed to the Bears“ geht auch voll nach vorne, „Circus of Mass Torment“ überrollt einen HAIL OF BULLETS-like im fiesen Midtempo und „Public Castration“ beginnt extrem Doomig bevor´s abgeht.

OK, den ganz großen „Hit“-Faktor der Hauptkapellen erreicht man mit GSBC nicht, aber mit diesem geilen Genickbrecher bewegt man sich immer noch in Sphären, von denen andere Bands nicht mal träumen können! Das schnelle „Piled Up for Scavengers“ und der 10-Minutenschlürfer „…and Thus the Billions shall Burn“ runden dieses geile Teil perfekt ab. Gemixt hat übrigens Meister Swanö! Damit verkürzt man sich selbst und uns die Wartezeit auf neuen Stoff der Hauptbands aufs Exzellenteste!

DEATH METAL – NO COMPROMISE!

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