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GRAVE - Endless Procession of Souls

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Artist GRAVE
Title Endless Procession of Souls
Homepage GRAVE
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.2/10 (20 Bewertungen)

Soundtechnisch sind die schwedischen Death Metal-Veteranen GRAVE immer in heimatlichen Gefilden unterwegs gewesen. Nach dem Untergang von Regain Records sind sie nun auch wieder bei ihrem Home-Label Century Media angekommen, bei dem sie ja bereits zuvor schon als Inventar galten.

Und alter Schwede (sorry, Ola) was legen die Jungs hier für ein Brett vor. Sind auch die letzten – eigentlich alle – Alben immer unverkennbar GRAVE gewesen, was soll dann erst „Endless Procession of Souls“ sein? Schon beim knallig thrashenden Einstieg mit „Among Marble and the Dead“, aber spätestens mit dem endlos geilen Gewalze von „Disembodied Steps“ gibt es kein Halten mehr… Leck mich fett, ist das… ja fett! Und das über die gesamte Laufzeit. Ob nun das wuchtige „Flesh Epistle“, das kalt rotierende, mit klirrenden Ketten eingeleitete „Winds of Chains“ (schönes Wortspiel) oder das nächste Groove-Monster „Passion of the Weak“… hier sitzt jeder Song auf den Punkt und manifestiert die Vorherrschaft von GRAVE mehr als eindrucksvoll. Das interessante bei diesem neuen Werk ist die Tatsache, dass Bandkopf und letzt-verbliebendes Gründungsmitglied Ola Lindgren seinen Mitstreitern Ronnie Bergerstahl (Drums, ehem. CENTINEX, ex-DEMONICAL), Tobias Cristiansson (Bass, ex-DISMEMBER) und den Neu-Gitarristen Mika Lagren (FACEBREAKER) sogar zum Teil das Songwriting überlassen hat. Da diese Jungs aber auch schon einige Jahre in div. Bands unterwegs sind, wissen sie genau, worauf es ankommt und lassen ihrer Leidenschaft freien Lauf. Entstanden sind wahre GRAVE-Klassiker, die zudem vor Spielfreude nur so sprühen. Auch die Vorgänger sind durchaus gelungen, aber hört man „Endless Procession of Souls“ spürt man förmlich, wie die Band noch immer bzw. jetzt erst recht für den Death Metal brennt! Da überkommt es sogar Shouter/ Gitarrist Ola Lindgren und haut z.B. bei „Plague of Nations“ auch mal ein frickeliges Solo raus, wie man es von ihm nicht so unbedingt kennt.

Optimal abrunden kann das Ganze der satte Sound, den die Band auch komplett in Eigenregie eingetütet hat. Drückende Riffings, satte Bassläufe und klares Drumming, aber nie zu clean abgemischt, geben den Songs genau die richtige Schärfe! Wie ist schon sagte: leck mich fett, ist das… fett!

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