Band Filter

GREENSKY BLUEGRASS - Stress Dreams

VN:F [1.9.22_1171]
Artist GREENSKY BLUEGRASS
Title Stress Dreams
Homepage GREENSKY BLUEGRASS
Label BIG BLUE ZOO RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

„Stress Dreams“ ist bereits das achte Album der Americana-/Alt-Bluegrass-Band GREENSKY BLUEGRASS aus Kalamazoo, Michigan. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 hat sich das Quintett bestehend aus Anders Beck (Dobro), Michael Arlen Bont (Banjo), Dave Bruzza (Gitarre), Mike Devol (Kontrabass) und Paul Hoffman (Mandoline) – mit der unermüdlichen Unterstützung eines leidenschaftlichen Publikums – ganz von selbst zu einem Phänomen entwickelt. Insbesondere live werden die Jungs heftig umjubelt, aber auch die Verkaufszahlen ihrer Platten können sich sehen lassen. GREENSKY BLUEGRASS wurden zudem von Billboard, Parade, NPR und Rolling Stone gelobt, die sie als „Vertreter des Genres für eine ganz neue Generation“ bezeichneten.

Im letzten Jahrhundert hat die Bluegrass-Musik traditionell die wahren Geschichten des amerikanischen Lebens, der Kämpfe, der Tragödien und der Triumphe wiedergegeben. Sie gibt den stillen, aber farbenfrohen Geschichten, die so tief mit dem Land verbunden sind, eine Stimme. GREENSKY BLUEGRASS leben diese Geschichten durch ihre Alben und Auftritte. Als die Band im Jahr 2020 angesichts der weltweiten Pandemie nicht mehr auf Tournee ging, stellten die Mitglieder zunächst einzeln Demos zusammen, indem sie E-Mails und Sprachnotizen austauschten. Im Juli 2020 kamen sie zum ersten Mal seit vier Monaten wieder auf einen Haufen und widmeten sich in den Proben der Entwicklung des neuen Materials. Sobald es die Umstände zuließen, nahmen sie das, was „Stress Dreams“ werden sollte während einer Session in Guilford, VT und zwei Sessions in Asheville, NC auf. Als Produzent fungierte ihr häufiger Kollaborateur und alter Freund Dominic John Davis, während der „Wizard Engineer“ Glenn Brown den Mix erstellte. Sie bewahrten die Markenzeichen ihres Sounds und erweiterten ihn gleichzeitig.

Das Ergebnis sind 13 Songs, die erstaunlich ruhig ausgefallen sind. Möglicherweise nicht unbedingt das, was Bluegrass-Puristen erwarten würden, da auch die Spielweise und der Gesang bisweilen eigene Wege gehen. Aber genau das macht den besonderen Style von „Stress Dreams“ und GREENSKY BLUEGRASS aus. Statt einer Fidel hört man eine wunderbare Dobro-Gitarre und auch vor elektrifizierten Instrumenten schreckt der Fünfer nicht zurück. Eine Nummer wie „Give A Shit“ unterstreicht den beinahe experimentellen Charakter mancher Stücke, während der Titelsong „Stress Dreams“ mit seinem mehrstimmigen Gesang traditioneller wirkt. Mit „Worry For You“ und „Cut A Tooth“ machen die Herrschaften auch einmal ein wenig mehr Tempo, während „Get Sad“ seinem Titel alle Ehren macht und „Screams“ für eine verträumte Atmosphäre sorgt, die sich ebenso wie das finale „Reasons To Stay“ vergleichsweise weit vom Bluegrass entfernt. Eine klare Empfehlung für BLUEGRASS-Fans, die gern mal über den Tellerrand schauen und auch das ‚akustische Stampfen einer Streicherband mit dem regelbrechenden Geist des Rock’n’Roll‘ zu schätzen wissen. So charakterisieren GREENSKY BLUEGRASS ihren Sound nämlich selbst.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu GREENSKY BLUEGRASS