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GRIEF OF WAR - Worship

VN:F [1.9.22_1171]
Artist GRIEF OF WAR
Title Worship
Homepage GRIEF OF WAR
Label PROSTHETIC RECORDS
Leserbewertung
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Thrash Metal lebt… immer noch und schon wieder… wie man es sieht. Und da Asien ja bekannterweise eine nicht kleine Metal-Gemeinde sein Eigen nennt, ist es auch kein Wunder, dass mit GRIEF OF WAR die nächste Combo von dort kommt, um den Europäern und Amis zu zeigen, dass auch sie das Genre beherrschen.

Und das schaffen die Japaner auf „Worship“ ohne Wenn und Aber. So bekommt man hier 10 Thrash-Batzen um die Ohren gepfeffert, dass sich jeder Fan von DESTRUCTION, KREATOR und natürlich SLAYER sofort heimisch fühlen dürfte. Und da man in der Ferne Asiens ja technisch auf absolut höchstem Niveau agiert, gibt es spielerisch mal überhaupt nichts zu meckern. Die Riffs peitschen nach vorne, die Drums drücken und die Soli kommen präszise und auf den Punkt gezockt. Dazu klingt Shouter Manabou Hirose auch passenderweise wie der verlorene Sohn von Schmier und Tom Araya. Dat passt!

Alles schön und gut, wird man sich jetzt sagen, aber jetzt kommt eben genau das „Aber“. Denn bei allem spielerischen Vermögen fehlt GRIEF OF WAR einfach die Thrash Metal-Seele. Es reicht nun mal einfach nicht, sich die Einflüsse der Bay Area- und natürlich deutschen Thrash-Historie vorzunehmen und zu neuen Tracks zusammen zu puzzeln. Hier müssen Power und Herzblut mit rein. Die Japaner klingen dabei einfach zu kühl und berechnend. Sie spielen ihr Ding zwar ohne Beanstandungen runter, entfachen dabei allerdings kein Feuer, keine Leidenschaft und keinen richtigen Druck. Und das gehört genauso dazu wie spielerischen Können. Schade, bei dem Potenzial, dass die Band hier präsentiert, hätte das wirklich ein Knaller werden können!

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