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GRIMSKUNK - Fires Under The Road

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Artist GRIMSKUNK
Title Fires Under The Road
Homepage GRIMSKUNK
Label SILVERSONIC RECORDS
Leserbewertung
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19 Jahre hat diese kanadische Combo auch auf dem Buckel. Hierzulande wird der Fünfer aus Quebec immer noch als Geheimtipp gehandelt, in der Heimat sind GRIMSKUNK jedoch schon lange eine große Nummer. Immerhin haben die Jungs seit 1991 acht Silberlinge veröffentlicht und nun steht Nr. Neun bei uns in den Startlöchern, während die Scheibe „Fires Under The Road“ bei den kanadischen Fans bereits als das beste GRIMSKUNK-Album ever gefeiert wird.

Eines muss man den Herrschaften wirklich lassen: In ihrem Sound lassen sie sich nur schwer festlegen. Was mit „Psychedelic Wonderdrug“ als Prog Metal beginnt, entwickelt sich dank „America Sucks“ in Richtung Punk, um bei „Wakin’ And Bakin““ gut gelaunte Rock- und Hip Hop-Klänge zu mixen. Der Titelsong „Fires Under The Road“ kehrt zurück in Prog Gefilde, diesmal jedoch weniger hart als beim Opener, was allerdings nicht weniger Schmackes bedeutet. Mit schwungvollem Rock empfiehlt sich „You Could Be Beautiful“, bevor „Divide & Conquer“ schleppende, sehr kraftvolle Gitarrenriffs sprechen lässt. Dafür gibt „Blown To Pieces“ wieder Gas und beschert ein wahres Rennen zwischen den Drums von Alain Vadboncoeur und den Langäxten von Franz Schuller und Peter Edwards. „Out of My Life“ bietet im Anschluss Gelegenheit, kurz zu verschnaufen, während man wieder auf progressiven Pfaden wandelt. Verspielte Keys prägen „What Did You Say“ ebenso wie ungewohnt hoher Gesang, aber auch hier bestimmen letztlich die Gitarren das Geschehen. Sogar Orgelklänge hat das Quintett am Start. Die machen das schnelle „We Are Lords“ zu einer abgefahrenen Art-Rock-Nummer, die abgelöst wird von „Power Corrupts“ mit seinen hämmernden Gitarrenwänden, die den Schuppenschüttlern dieser Welt gefallen dürften. Übergangslos geht’s mit dem groovigen „Wordly Grace“ weiter, dem Vince Peakes Bass besonderen Drive verleiht. „Crazy“ entführt zum Schluss in psychedelische Untiefen, die erneut Orgel und Gitarre zu einem mächtigen Klanggewitter vereinen.

Eine Empfehlung für alle, die Abwechslung suchen und für Mainstream nicht viel übrig haben. Hier wird auf das Vortrefflichste gerockt und wir können nur hoffen, dass die Kanadier baldmöglichst zu uns auf Tour kommen. Entsprechende Planungen sollen bereits laufen.

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