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GUT NU - s/t

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Artist GUT NU
Title s/t
Homepage GUT NU
Label FUEGO
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GUT NU ordnen sich freiwillig dem selbsterfundenen Genre Countrybeat unter – so schreiben es die Hamburger Jochen Klüßendorf (Gesang & Text), Gordon Wray (Gitarre), Jan Fritsch (Bassklarinette), Roman Keller (Schlagzeug) und Matthias Möller-Titel (Bass) zumindest auf ihrer Facebook-Seite.  Countrybeat? Nun, man könnte auch von der hanseatischen Antwort auf die Berliner ELEMENT OF CRIME sprechen; gepaart mit einer Prise WILCO, einem Hauch PETER LICHT, einer Idee JONI MITCHELL und einem klitzekleinen Spritzer Stoner Rock.

Für sein anheimelndes Opening „Epidur“ verzichtet der Fünfer, der doch glatt sein 20-jähriges Bühnenjubiläum verpasst hat, zunächst auf Gesang, um in der Folge ein beschwingtes Bild von „Hamburg in 30 Jahren“ zu zeichnen. Nicht minder gut gelaunt übernimmt „Jung geblieben“ mit einer feinen Instrumentierung, bevor die Bassklarinette das rhythmusbetonte „Junges Blut“ eröffnet. Derweil lädt „Knoten“ zum Tanzen ein und das „Land der Horizonte“ ist zweifellos ein nachdenklicher Abgesang auf unsere schöne Bundesrepublik, während sich das groovige „Nest aus Katzenhaaren“ optimistisch gibt und der „Sonntag Morgen“ ein wenig schwermütig daherkommt. Mit blitzschnellen Melodien schließt sich „Staub“ an, um schließlich mit „Verschwörung“ dezent melancholisch zu enden.

Das Einzige, was ich beim selbstbetitelten GUT-NU-Studiooutput bemängeln kann, ist der Umstand, dass dem Digisleeve kein Booklet mit Texten beigefügt ist. Es wird zwar auf Deutsch gesungen, sodass die Lyrics gut verständlich sind, doch den einen oder anderen Satz hätte ich gern noch einmal nachgelesen.

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