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H2O - Don’t Forget Your Roots

VN:F [1.9.22_1171]
Artist H2O
Title Don’t Forget Your Roots
Homepage H2O
Label BRIDGE9 RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
4.5/10 (2 Bewertungen)

Unsere Wasser-Freunde sind ja bekanntlich nicht die Schnellsten, wenn es um das Komponieren neuer Straight-Edge-Hymnen inklusiver der „Positive Mental Attitude“ geht, zogen doch zum Beispiel zwischen dem Major-Label-Gastspiel „Go!“ und dem letzten Kracher „Nothing To Prove“ mal eben sieben Jahre in das, sich stark veränderte, Hardcore-Land. Und gerade deswegen war das Album dann letztendlich so erfrischend und gelungen: Kurze, melodische Kracher, wie man sie fast für immer verloren geglaubt hatte…

Nun gibt es schlappe drei Jahre später ein neues Lebenszeichen der New Yorker und man ist zuerst versucht, enttäuscht zu sein: „Don‘t Forget Your Roots“; natürlich ein Cover-Album. Die erste Möglichkeit, im Gespräch zu bleiben, ohne übermäßig kreativ zu werden. Aber nach dem ersten Durchlauf ist man nur eines: selig, glücklich, zufrieden und ausgeglichen. Dies ist das ultimative Mixtape für alle, die den „second wave of hardcore“ selbst miterlebt haben oder wissen wollen, wo eben die „roots“ liegen. 15 Tracks, die von H2O sympathisch heruntergerockt werden und dabei wie aus einem Guss klingen. Und man muss kein Prophet sein, um zu wissen, welche Bands bei solch einem Tribut bedacht wurden: DESCENDENTS, GORILLA BISCUITS, SICK OF IT ALL, EMBRACE, RAMONES, MIGHTY MIGHTY BOSSTONES, BAD BRAINS, RANCID, THE CLASH, SOCIAL DISTORTION, WARZONE, MADBALL und famoserweise VERBAL ASSAULT mit ihrem Hit “Scared“! Am tränenreichsten ist das Wiederhören mit dem 7 SECONDS-Klassiker „Satyagraha“, das auf dem unterschätzten „Soulforce Revolution“ zu finden ist. Auch toll, dass von den gottgleichen DAG NASTY nicht ein obligatorischer Kracher vom Debüt zu finden ist, sondern „Safe“ auserwählt wurde, welches damals mit Pete Cortner am Mikro eingespielt wurde. Gänsehaut pur! Möchte man seinen Old-School-Trip noch weiter vollenden, kann sich noch drei separate 7inches zulegen, die die Styles „New York“, „California“ und „DC“ zusammenfassen und jeweils, neben zwei bekannten, einen weiteren exklusiven Song beinhalten. Dazu kommt das ebenfalls passende 7 SECONDS Sleeve-Design und fertig ist der „Collector‘s Heaven“. Und passend zum nächsten analogen Wiederkehrer (der Rezensent hat sich ebenfalls vor kurzer Zeit wieder einen High-End-Tapedeck-Boliden zugelegt) gibt es „Don‘t Forget Your Roots“ auch als auf eine 500 Stück limitierte Kassette!

Wer im Endeffekt eine zünftige Old-School-Hardcore-Party feiern möchte, braucht eigentlich nur dieses Album und den „Revelation 150“-Sampler. Das schont die wertvolle Single-Sammlung und macht fast genauso viel Spaß! Know Your Roots!!!

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