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HACKNEYED - Burn After Reaping

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Artist HACKNEYED
Title Burn After Reaping
Homepage HACKNEYED
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.7/10 (15 Bewertungen)

Die absoluten Shootingstars der Death Metal-Szene sind recht fix mit ihrem zweiten Knaller am Start und beginnen wie auf ihrem Hammerdebut „Death Prevails“ mit einem kurzen Intro-Song, der von einer knüppeligen Death-Walze namens „Weed Flavoured Meat“ abgelöst wird. Da braucht man gar nicht mehr auf dem unfaßbar jungen Alter der 5 herumreiten, das hier ist erneut Champions-League, sowohl an den Instrumenten, wie auch kompositorisch! „Deatholution“ ist technischer Death Metal auf höchstem Niveau, die fiese Röhre von Fronter Phil einfach unglaublich – der hat die 20 immerhin noch vor sich! Braucht sich trotzdem hinter einem Maurizio oder Corpsegrinder null zu verstecken. Der Track fräst sich regelrecht ins Ohr, wenn auch (oder gerade deswegen) eher im Midtempo angesiedelt. Da prügelt man in „Kingdom of Thoughts“ doch schon eher mit Lichtgeschwindigkeit und kann mit enorm nach vorn gehendem Beat und mächtigem Riffing, sowie der feinen Melody-line gut gegen KATAKLYSM bestehen. Denen steht man unüberhörbar nach wie vor recht nah und die gemeinsame Tour dürfte noch mehr Eindruck hinterlassen haben.

Und trotzdem klingen HACKNEYED jederzeit eigenständig. Mit dem doomigen Brecher „March of the Worms“ nimmt man die Fahrt raus und zeigt, das man auch hier glänzt. Da auch „Bloodshed“ eher im Midtempo bretzelt, liegt die Vermutung nahe, das man diesmal vermehrt Wert auf noch mehr Groove gelegt hat, wie beim doch insgesamt schnelleren Erstling. Dass sich auch die Soli positivst ins Gesamtbild einfügen, versteht sich von selbst. Das Spiel der beiden Gitarristen ist eh über jede Kritik erhaben, wo stehen die Jungs erst in 5 Jahren??? Die technischen Sperenzchen sind allerdings jederzeit Songdienlich. „Redying“ ist ein ebenfalls enorm treibender Banger der mittelalten HYPOCRISY-Schule und gerade, als man meint, die Jungs nehmen das Gas auf dem Album zu sehr zurück, klöppeln sie einem „Finger on the Trigger“ inklusive fettem Geblaste ins Hirn! Das man Groove-technisch auch auf BOLT THROWER steht, lässt sich nicht verleugnen in einigen mächtigen Parts. Auch „Home Meat Home“ (yeah, erneut cooles Wortspielchen!) und „Putrid“ knüppeln nach zähem Beginn voll auf die 12, letzteres mit erneut ins Ohr fräsender Tägtgren-Melodie im geilen Refrain! An selbigen zu „The Fourth Dimension“-Zeiten lässt das zu Beginn langsam und dann blastend tötende „Last Man on Earth“ erinnern, Killertrack, den nichtmal die Übergroßen hier genannten Bands jeden Tag zustande bringen! Mit dem schönen ruhig-Instrumental „After Reaping“ (das Intro am Anfang des Albums heisst „Burn“) schliesst sich der Kreis und man wird aus diesem erneuten Meisterwerk geleitet… direkt zur Repeat-Taste!

HACKNEYED machen süchtig – so get YOUR Drug!!!

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