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HACKNEYED - Carnival Cadavre

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Artist HACKNEYED
Title Carnival Cadavre
Homepage HACKNEYED
Label LIFEFORCE RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.2/10 (36 Bewertungen)

Nach den beiden fulminanten Erstwerken der Jungspund-Death Metaller HACKNEYED auf Nuclear Blast ist man nun mit dem dritten Album auf Lifeforce gelandet. Das mit Sicherheit geringere Budget macht sich auch sogleich im etwas schwächeren Sound bemerkbar, der nicht mehr so extrem druckvoll und klar aus den Boxen bollert wie zuvor. Dennoch ist der Sound nicht mies, vor allem die fetten Klampfen drücken enorm nach vorne.

Begonnen wird erneut mit einem sehr kurzen Song („Raze the Curtain“), der von einem Sample eingeleitet wird. „Bugging for Mercy“ schraubt einem den Nacken im amtlichen Midtempo in bester DISBELIEF-Manier ab, zwischendrin gibt´s mal kurze Blasts. Geile Granate, bei der einmal mehr der extrem tiefe Growlgesang von Philipp Mazal positivst auffällt. Auch bei den nächsten Songs verharrt man im groovenden Midtempo, garniert das Ganze mit feinen Melodien und liefert somit den logischen Nachfolger des letzten Albums „Burn after Reaping“, wo ja auch schon nicht mehr nur oldschoolig geböllert wurde. Der melancholische ruhig-Mittelpart von „Damn You´re Dead again“ erinnert einmal mehr an DISBELIEF. Das rasend schnell blastende „Maculate Conception“ packt dann aber endlich mal den Hammer aus, bevor wieder Groove und Melodie im Vordergrund stehen. Geile Rakete, die nicht umsonst schon vorab im Netz freigegeben wurde. Auch „Coulrophobia“ spielt mit Blast/ Doom-Wechsel, das rollende „Circus Coccus Spirilly“ ist mit noch melodischeren Leads garniert. Nach wie vor sind die immer noch recht jungen Musiker (neuerdings auch wieder mit Dame an Bord, Bassistin Tini) technisch über jede Kritik erhaben! Die mit fiesen Blasts garnierten „Magic Malignancy“ und „Cure the Obscure“brettern auch auf höchstem Groove-Death Metal-Niveau, DISBELIEF oder SIX FEET UNDER immer im Hinterohr. „Holy Slapstick“ zum Schluß sollte man trotz des flapsigen Titels Ernst nehmen.

Auch wenn der Altersbonus (beim Debut 2008 war man gerade mal 14(!) bis knapp 18) jetzt nicht mehr zählt, haben HACKNEYED dennoch ein beachtliches Drittwerk abgeliefert, welches die Band im vordersten Bereich der deutschen Death Metal-Kommandos manifestiert!

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