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HACKNEYED - Death Prevails

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Artist HACKNEYED
Title Death Prevails
Homepage HACKNEYED
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (4 Bewertungen)

HYPE! Schreien jetzt wieder alle selbsternannten Szenewächter… logisch, weil ja wieder mal Nuclear Blast zugeschlagen haben bei dieser blutjungen Nachwuchssensation. Sensation? In der Tat! Nix Hype. Nicht nur dass man mit diesem fulminanten Debüt mal eben locker die Death Metal-Szene aufmischt und selbst Szeneveteranen wie Tägtgren und Webster höchst anerkennende Worte aus dem Hirn lockt, man fährt auch allerorten beste Kritiken ein!

Und das völlig zu Recht, so ein ausgereiftes Killerdebüt habe ich im Death Metal-Bereich seit Ewigkeiten nicht mehr gehört! Das famose dabei: Die Combo gibt’s mal gerade etwas über ein Jahr und ist im Schnitt schlanke 16 Lenze jung (ein Gitarrist gar zarte 14!)! Und die spielen mal eben locker-flockig die staunende Death Metal-Szene an die Wand… Leider geht „Death Prevails“ schon nach gut 30 Minuten über die Ziellinie, dafür gibt es aber auch keine einzige schwache Sekunde! Ein Killer jagt den Nächsten und die Überflieger „Gut Candy“ bzw. „Ravenous“ gehören jetzt schon in die Ruhmeshalle eines jeden Death Metallers. Punkt. Fronter Phil growlt wie ein ganz alter Hase, hat an den richtigen Stellen markerschütternde Schreie und Kreischer im Hals und ist ein echtes Aushängeschild. Seine 4 Mitstreiter stehen ihm allerdings in nichts nach und überzeugen sowohl in Groovepanzern wie „Worlds Collide“ als auch in extrem geblasteten Parts, welche einen häufig überrollen. Atmosphärische Keyboarduntermalungen sorgen in einigen Tracks für eine besonders morbid-düstere Stimmung. Schlagzeuger Tim muss man hier noch mal gesondert hervorheben: Was der sich hier zusammenknüppelt, dürfte selbst den Klöppel-Herren von BEHEMOTH/ NILE/ CANNIBAL CORPSE/ MALEVOLENT CREATION/ KATAKLYSM etc. oder Mr. Pete Sandoval himself die Kinnlade in die Bassdrum rasseln lassen, ob der hier präsentierten Tightness. Wo will der denn erst in 3 oder 5 Jahren sein??? Ich denke immer, ich habe hier das 5. oder 6.Album einer alteingesessenen Szeneikone im Schacht, egal ob bei einem leicht HYPOCRISY-lastigen Song wie „Bone Grinder“, der anderthalbminütigen Schluß-Grooveabfahrt „Again“ (warum so kurz?), den erwähnten Überfliegern „Gut Candy“/ „Ravenous“ oder technischem, einfach-in-die-Fresse-Geprügel wie „Axe Splatter“.

Natürlich erfindet man das Rad nicht neu, aber besser kann man einfach nicht ins Musikerleben starten. Der Sound wird beim nächsten Album mit Sicherheit noch eine Ecke fetter als er eh schon ist und dann können sich die alten Herren auf dem Death Metal-Thron mal schön in die Tarnbuxe schiffen! Werden sie jetzt schon tun… Unverzichtbar… KAUFEN!!!

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