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HAIL OF BULLETS - …Of Frost and War

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Artist HAIL OF BULLETS
Title …Of Frost and War
Homepage HAIL OF BULLETS
Label METAL BLADE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.4/10 (19 Bewertungen)

Mit welch mächtiger Allstar-Kollaboration wir es hier zu tun haben, habe ich ja schon ausreichend im Review zur Mini-LP beschrieben (lese man dort). Wer diese hat, der fieberte natürlich schweißgebadet diesem Brecher entgegen. Jetzt wird alles gut!

Nach bedrohlichem Intro „Before the Storm (Barbarossa)“ geht’s gleich mit „Ordered Eastward“ in die Vollen. Mit dieser alles zerstörenden Death Metal-Hymne im alten GOREFEST-Style macht man dem Rezensenten richtig Angst… ja sollte es für möglich gehalten werden, dass irgendwann noch mal eine Band kommt, die die übermächtigen BOLT THROWER vom Thron bollern könnte? Undenkbar! Eigentlich. Denn HAIL OF BULLETS schubsen sich mit dem zu Beginn langsam walzenden „The Lake Ladoga Massacre“ glatt auf Panzerhöhe! Und Martin van Drunen ist für viele, sehr viele, einfach DER Death Metal-Fronter überhaupt. Nein, da kommt auch ein Karl Willets nicht ran. Kann man vielleicht noch mit der Einmaligkeit eines John Tardy vergleichen. Der Mix aus alten ASPHYX/ GOREFEST/ PESTILENCE und BOLT THROWER zündet wie eine Handgranate direkt unter der Schädeldecke!

Das ebenfalls vollkommen pulverisierende und von der Mini-LP bekannte „General Winter“ setzt diesen jetzt-schon-Klassiker zerstörerisch fort. Nicht minder vernichtend sind die auch bereits bekannten „Advancing Once More“ (WAS ein RIFF!!!) und „Red Wolves of Stalin“. Mit „Machthexen“ groovt man sich endgültig in die BOLT THROWER-Liga (die ja nur aus einer Band besteht…) und könnte bald einen ähnlichen Status erlangen wie die britischen Helden. Von Vorteil ist dabei natürlich einmal die große Plattenfirma im Rücken, andererseits aber auch die weit über 20-jährige Erfahrung aller Bandmitglieder. Hier passt ein Steinchen zum Anderen und mit dem textlichen Konzept über den Ostfeldzug der deutschen Wehrmacht 1941/42 bietet man auch Stoff zum Diskutieren. Wer van Drunen allerdings jetzt Kriegsverherrlichung vorwirft, der hat nicht mehr alle Granaten im Mörser… „The Crucial Offensive“ und „Stalingrad“ zermalmen jeden auch noch so kleinen Grashalm, können aber gegen die erste Hälfte der Scheibe nicht ganz anrollen. Den Bonustrack „Insanity Commands“ gibt’s nur auf dem limitierten Digi-Pack. Mit „Inferno at the Carpathian Mountains“ nehmen HAIL OF BULLETS wieder Schweden-Tod-Fahrt auf und prügeln sich in die Herzen aller Death Metaller. Der melodische Break mit den geilen Leads sucht derzeit seinesgleichen, ebenso der alles nach vorn treibende Beat (GOREFEST zu „False“-Zeiten!). Zum guten Schluss kann natürlich nur „Berlin“ kommen und auch diese schlürfende Walze bietet nochmals ganz großes Breitwand-Death Metal-Kino.

Für alle Death Metaller auf diesem Planeten ist „…Of Frost and War“ eine absolute Pflichtveranstaltung!

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