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HARDCORE SUPERSTAR - s/t (Reloaded)

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Artist HARDCORE SUPERSTAR
Title s/t (Reloaded)
Homepage HARDCORE SUPERSTAR
Label NUCLEAR BLAST
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Nachdem der siebte Longplayer („Beg For It“) der schwedischen Supertalente von HARDCORE SUPERSTAR im Sommer in unsere heimischen Regale gestellt wurde, hat sich nun Nuclear Blast noch ein ganz besonderes Schmankerl ausgedacht und lässt nun auch noch die beiden Vorgängeralben „Hardcore Superstar“ und „Dreamin’ In A Casket“, die es nicht über die schwedische Grenze geschafft hatten, in einer Reloaded-Version über den Ladentisch gehen.

Der selbstbetitelte Rundling, auch wieder im typischen Stil des Schweden-Quartetts, kommt dabei noch mal um einiges derber und verdreckter als „Dreamin’ In A Casket“ daher! Wo dieser auf Anhieb überzeugen konnte, muss „Hardcore Superstar“ jedoch eine weitere Runde im CD-Player durchlaufen, um dann aber auch direkt 100% überzeugen zu können! Während mir auf der aktuellen Tour bei „Kick On The Upperclass“ der Drumstick in den Magen flog, kickt dieser Song als Opener auf dieser Scheibe die Fresse ein – krachender Thrash mit schön verdrecktem Sleaze-Aufsatz – unter der Definition des Wortes „Spaß“ sollte im Duden ein Foto von HARDCORE SUPERSTAR abgedruckt werden. Rau, verdorben, übermütig und verrotzt – diese Mischung lenkt einen automatisch zum nächsten Schnapsschrank und lässt jeden erdenklichen Gegenstand zur Miniatur-Gitarre mutieren – Let’s rock!

Auch wenn die Bandbreite dieser VÖ ziemlich eingeschränkt wirkt, sollte bloß keiner den Fehler begehen und die Skandinavier deswegen verurteilen! „Bag On Your Head“ überzeugt mit einer dynamischen Melodieführung, „She’s Offbeat“ allein mit einem subtil rotzigen Riff zu Beginn und wer zu „My Good Reputation“ nicht die Pommesgabel erhebt und die Haare fliegen lässt, sollte auf ewig Metal-Verbot erteilt bekommen. Mit „We Don’t Celebrate Sundays“ haben sich Jocke und Co. selbst ein Denkmal gesetzt! Wer hier seine Sorgen nicht vergessen kann, hat die Message der Jungs nicht verstanden! „Hardcore Superstar“ liefert durch die Reihe weg protzig thrashigen Sleaze-Metal zum Abhotten, ohne auch nur für eine Sekunde langweilig zu werden.

Und wie könnte solch ein Album besser enden als mit einem Song, welcher das Herz so richtig schwer werden lässt? „Standin’ On The Verge“ schmettert zum Abschied mit seiner unerwarteten Schwermütigkeit und dennoch gleichzeitiger Leichtfüßigkeit noch einmal mit voller Wucht. Übrigens ein perfekter Soundtrack, um eine alkoholreiche Nacht zu beenden. Als Bonus gibt’s noch die Demoversion von „Wild Boys“ und ein Rehearsal take von „Kick On The Upperclass“ und „We Don’t Celebrate Sundays“ obendrauf – Party on, Mann!

Eine erstklassige Scheibe – für Fans und Liebhaber dieses Genres ein absolutes Muss!!!

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