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HARDCUT - There’s no way back

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Artist HARDCUT
Title There’s no way back
Homepage HARDCUT
Label DOG BBQ RECORDS
Leserbewertung
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7.9/10 (43 Bewertungen)

Eine Mischung aus Hardcore, Metal und Crossover zaubern die Jungs von HARDCUT auf ihrer sonischen Schlachtplatte. Das aktuelle Release „There’s no way back“ ist dabei das inzwischen vierte, welches bei dem 2002 gegründeten Sextett in der Discographie steht. Ob das, was die Herren abliefern, in die Kategorie „neue musikalische Errungenschaften“ fällt, muss man zeigen und mir beweisen.

Nachdem vier Glockenschläge ertönt sind, greift man in die Saiten und präsentiert direkt den längsten Track der Platte namens „We’re all goin’ down“, der über die 6 Minuten und 18 Sekunden ordentlich nach vorne geht. Fronter Patrick verzichtet auf Sprechgesang und lässt anstelle dessen Hardcore Shouts erklingen. Aber auch singen kann der Mann – er beweist dies im Refrain, nur um sofort wieder böse weiter zu schimpfen. „I show you what is war“ zeigt dann im wahrsten Sinne des Wortes auch, was Krieg ist. Man haut zum Teil dicke Blasbeats raus, spielt geniale Breaks und variiert den Gesang immer zwischen Gesang, wütendem Geschimpfe und bösen Metalcore Shouts. Meine Begeisterung wird mit jeder verstreichenden Minute größer, bis man zum Titeltrack der Platte kommt. Anfänglich als Midtempobrecher abgestempelt, spielt man nach kurzer Zeit die Gitarren clean und wird balladesk. Eine wirkliche Mitsingnummer, die man hier zusammengeschustert hat. Zum Ende hin haut man dann aber doch noch mal auf die Zwölf, nachdem ein Voicesample (ich bin mir fast sicher, einen Part aus einer Rede von George W. Bush zu vernehmen) den erwarteten Breakdown einleitet. Was mir ganz arg auffällt, sind die Parallelen zu IN FLAMES, die in den ersten paar Takten von „Another Day in Paradise“ zum Vorschein kommen. Viel mehr Vergleiche kann man dann aber auch fast nicht aufstellen, außer vielleicht zu CROSSCUT, aber ansonsten unterscheiden sich HARDCUT vom 08/15 Crossover Plastikmüll. 13 Tracks lang wird der Hörer permanent zum Mitsingen/ -machen animiert.

Ich bin absolut hin und weg von HARDCUT und der hier besprochenen Scheibe. Man weiß geschickt, Hardcore mit Metal und Crossover zu kombinieren und das wiederum kommt selbstverständlich dem Zuhörer zugute. Man macht vom Grundgerüst her Musik, die voll auf die Fresse zielt, kann aber auch ruhigere Töne anschlagen und überzeugt mit dieser Mischung auf ganzer Linie!

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