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HATE ETERNAL - Fury & Flames

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Artist HATE ETERNAL
Title Fury & Flames
Homepage HATE ETERNAL
Label METAL BLADE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Wie allgemein bekannt sind MORBID ANGEL ja nicht die schnellsten. Erik Rutan dagegen gehört eher zu der fleissigen Sorte und pusht nicht nur als Produzent andere Bands nach vorne, sondern bügelt nun auch endlich mal wieder mit seiner eigenen Band HATE ETERNAL richtig los. Dafür hat er sich mal wieder ein komplett neues Line Up zusammengestellt. So ersetzt HATE ETERNAL-Gründungsmitglied Alex Webster (CANNIBAL CORPSE) den leider verstorbenen Jard Anderson am Bass und Axt-Kollege Shaune Kelley hat mit Rutan schon bei RIPPING CORPSE losgebrettert. Alleine Drummer Jade Simonetto ist noch recht unbekannt, steht seinem Vorgänger Derek Roddy in Sachen Präzision in Geschwindigkeit aber in nichts nach.

Und so prügeln HATE ETERNAL auch gleich bei „Hell Envenom“ los wie die Berzerker. Irrwitzige Geschwindigkeit, wahnwitzige Soli und Rifftornados, sowie wummernde Bassläufe, alles in imposanter Technik vorgeführt! So kennt man Rutans Mucke und die bekommt man auch auf „Fury & Flames“ wieder in voller Breitseite. Alleine die Soli am Ende von „Para Bellum“ scheinen unmöglich von Menschen gespielt worden zu sein. Und trotz des unglaublichen Blasts von Simonetto, bei dem man meint, von einem Hyperraum-IC geplättet zu werden, geben HATE ETERNAL auch dem Groove eine Chance. So ballert bei „Bringer of Storms“ zwar die Doublebass auch durchweg alles in Grund und Boden, aber die vielseitigen und auch mal schleppend (ok, für Rutan-Verhältnisse…) auftrumpfenden Riffwalzen sorgen für willkommene Abwechslung in dem unbarmherzigen Geschrote! Ab dem Mittelteil kommt bei „Tombeau“ durch die langgezogenen Soli sogar etwas epische Atmosphäre durch, was dem Gesamtwerk richtig gut tut. Bis dahin muss man allerdings erstmal infernalische Höchstgeschwindigkeits-Angriffe von z.B. „Fury within“ oder „Proclamation of the Damned“ überleben, welche aber auch durch weitere geniale Soli und einige nackenbrecherische Breaks überzeugen können. Dazu growlt Rutan routiniert alles in Grund und Boden und klingt dabei immer noch halbwegs verständlich.

Also ein weiteres Wahnsinns-Album, welches der Chef natürlich selbst produziert hat. Und da genau liegt das Manko von „Fury & Flames“. Der Sound ist etwas verwaschen und dumpf ausgefallen, so dass die ein oder andere Finesse, besonders beim Drumming, nicht so zur Geltung gebracht werden konnte. Denn Simonetto ist nicht nur schnell und tight, sondern spielt hier und da kleine Feinheiten, welche einem durch den Sound allerdings erst beim mehrmaligen Hören auffallen. Dennoch sind HATE ETERNAL auch weiterhin das Nonplusultra, wenn es um technischen Highspeed- Death Metal geht!

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