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HATE ETERNAL - I, Monarch

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Artist HATE ETERNAL
Title I, Monarch
Homepage HATE ETERNAL
Label EARACHE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Dieser Mann benötigt wirklich keine lange Vorstellung. Erik Rutan sollte spätestens seit seinem Engagement bei MORBID ANGEL jedem ein Begriff sein, und auch seine eigene Combo HATE ETERNAL hat mit „Kings of all Kings“ in der Metal-Gemeinde einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Nachdem sich der Meister in den letzten 2 Jahren meist als Produzent verdingt hat, kehrt er nun mit „I, Monarch“ mehr als eindrucksvoll zurück. Am besten vergesst ihr den Vorgänger, denn „I, Monarch“ bläst im wahrsten Sinne alles in Grund und Boden. Nachdem man von den ersten 4 Songs wahrlich in den Erdboden gestampft wurde, bekommt man beim Intro zum Titelstück endlich eine kleine Verschnaufpause. Ungewöhnlich melodisch beginnt dieses Stück, und auch wenn dann nach einer Minute die Blastbeats einsetzen, bleiben die Riffs in einem merkwürdigen Hack-Groove hängen, die man so eigentlich nicht von HATE ETERNAL kannte. Um dem ganzen noch den letzten Kniff zu geben, setzt man hier sogar einige spezielle tibetanische Instrumente aus Menschenknochen ein, was aber eher unterschwellig wirkt und nicht in den Vordergrund gestellt wird. Und immer wieder wird einem der Songtitel ins Hirn geschraubt: Mit der beste Song! Als weiteres Highlight entpuppt sich „It is our Will“. Nachdem nämlich erst mal (schon fast gewohnt) alles in den Staub gepustet wird, geht der Song am Ende überraschend in ein bedrohlich schleppendes Riffing über, als würde man dem am Boden liegenden Opfer noch einen Nachschlag geben wollen… Die größte Überraschung bietet allerdings das Endstück „Faceless One“. Dieses Instrumental verfügt über ein sehr eingängiges Riffing und für diese Combo doch ungewöhnliches Tribal-Drumming. Rutan und Drummer Roddy sind ja eh unglaubliche Tiere an ihrem Instrument, aber in diesem Song zeigen die Jungs deutlich, dass sie weit mehr drauf haben als Highspeed-Doublebass und zirrende Wahnsinnsgeschwindigkeits-Soli.

Die Produktion hat der Meister natürlich selbst übernommen und dementsprechend amtlich klingt das Teil! Mit gut 43 Min. hat „I, Monarch“ zudem noch eine, für dieses Genre, sehr üppige Spielzeit. An diesem Album kann man eigentlich nicht vorbei, wenn man auf technisch perfekten Highspeed-Death Metal steht. Pflichtkauf!

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