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HATEBREED - For the Lions

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Artist HATEBREED
Title For the Lions
Homepage HATEBREED
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Auch wenn man nicht unbedingt auf Hardcore steht, an einer Band kommt der geneigte Metaller nicht vorbei: HATEBREED. Die Truppe um Wüterich und Kampfschlumpf Jamey Jasta bringt seit Jahren hochklassige Alben heraus und darf sogar auf dem Hardcore-Feindlichen Wacken Open Air die Mosh Pits zum Beben bringen. Erst kürzlich beschenkten sie uns mit der Live-DVD „Live Dominance“ – ein wahres Meisterwerk. Also mein Wohnzimmer hat selten solch einen aggressiven Circle Pit gesehen – „Destroy Everything“ im wahrsten Sinne des Wortes eben.

Nun kommt schon die nächste CD in die Läden. Doch bevor sich alle HATEBREED-Fans die Augen reiben: Es ist „nur“ ein Coveralbum. „For the Lions“ ist jedoch das erste musikalische Werk, auf dem sich Rückkehrer Wayne Lozinak für die Nachwelt wieder verewigt. Nachdem Gitarrist Sean Martin die Band im Februar verließ, holte man mit Wayne einen guten alten Bekannten an die HATEBREED-Front zurück. Doch er beackert nur bei vier Songs die Saiten: Unter anderem bei „Ghosts of War“ (SLAYER) und „Suicidal Maniac“ (SUICIDAL TENDENCIES). Letztgenannter Titel ist eins der wenigen Highlights der Scheibe. So richtig zünden nämlich nur die wenigsten der insgesamt 18 Tracks, richtig originell sind die gebotenen Coverversionen ganz einfach nicht. „Refuse Resist“ klingt eben wie „HATEBREED covern den SEPULTURA-Klassiker“ – nicht mehr allerdings auch nicht weniger. Jeder, der die Originale kennt, weiß spätestens nach dem Opener „Ghost of War“, dass man auf Überraschungen verzichtet hat. HATEBREED zocken natürlich dennoch mit viel Lust munter drauf los und hauen das ein oder anderen nette Liedchen heraus. Das angesprochene „Suicidale Maniac“ macht eine Menge Spaß, genau wie das überaus passend betitelte „Hatebreeder“ von den MISFITS. Locker flockig und wunderbar punkig prügelt sich die Truppe durch den Klassiker. Doch es gibt eben zu viel Mittelmaß, das links rein und rechts wieder raus kommt. Für kurzes Aufhorchen sorgt „Escape“ von METALLICA. Warum covert man gerade jenen Song, der bei vielen der erste „Skip-Moment“ im Leben eines Fans von Hetfield und Co. darstellte?

Also wenn man sich als Supporter nur für EINE aktuelle HATEBREED-Veröffentlichung entscheiden müsste, sollte man zu „Live Dominance“ greifen. Diese Power und Frische kommt bei „For the Lions“ leider niemals auf. Dennoch sollten Die Hard Fans zugreifen – aber das werden sie auch ohne meine Empfehlung machen. In diesem Sinne: Destroy Everything!

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