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HATEBREED - Supremacy

VN:F [1.9.22_1171]
Artist HATEBREED
Title Supremacy
Homepage HATEBREED
Label ROADRUNNER RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.0/10 (4 Bewertungen)

Keine Frage, Jamey Jasta und seine Mannen sind die Könige des MetalCore/ Hardcore-Booms der letzten Jahre. „I will be heard“ wird wohl noch in 10 Jahren in jedem verdammten Club zu hören sein, und auch „Doomsayer“ oder „This is now“ haben das Potenzial für Evergreens in den Bereichen Core und Metal.

Dieses Potenzial bietet das lang erwartete neue Album leider nicht. Kein Zweifel, HATEBREED haben nichts an ihrer Kraft verloren, u.a. sind Knüppel-Knaller der Marke „Defeatist“, das groovige „Destroy Everything“ und das aufrüttelnde „Never let it die“ ohne Zweifel coole Songs, die ordentlich auf die Omme gehen… Doch so richtig mitreißen kann „Supremacy“ nicht. Irgendwie kennt man schon alles, die Riffs klingen nicht neu und eher einfallslos, und generell hat man die Kompositionen irgendwie schon so oft gehört. Alleine das schon vorab auf einer Compilation veröffentlichte „To the Threshold“ kann die Energie der alten Platten aufnehmen und noch mal durch die Boxen jagen. Sicherlich ist es nicht falsch, wenn eine Band sich treu bleibt. Das allerdings bedeutet nicht, dass man nicht etwas frischen Wind in Sache bringen könnte. Liegt es an den übermäßigen Tour-Aktivitäten, mit Jameys zahlreichen Nebentätigkeiten (Headbanger’s Ball, ICEPICK, KINGDOM OF SORROW)… man weiß es nicht genau, aber wie der Shouter mit der eindrucksvollen Stimme in der Info selbst sagt, war er vor den Aufnahmen so durch den Wind, dass er fast ausgestiegen wäre. Auch wenn Jasta nun der Ansicht ist, er wäre aus dem Tief heraus… die gesamte Band scheint es noch nicht zu sein.

„Supremacy“ ist sicherlich ein recht gutes Album mit typischen HATEBREED-Krachern geworden, welche der gute alte Zeuss wieder mal fett auf Platte gebannt hat. Der wirklich nächste Schritt, den eine Band trotz des ganzen Rummels einfach schaffen muss, ist es aber bestimmt nicht.

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