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HATEBREED - The Divinity of Purpose

VN:F [1.9.22_1171]
Artist HATEBREED
Title The Divinity of Purpose
Homepage HATEBREED
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
5.3/10 (6 Bewertungen)

Sollte irgendjemand an der einsamen Vormachtstellung von Jamey Jastas Bande gezweifelt haben in letzter Zeit, so bekommt er gleich mit dem bügelnden Opener „Put it to the Torch“ die passende Antwort direkt in die Kauleiste! In Sachen Wucht, Brutalität und Zerstörungspotenzial reicht den Jungs niemand das Wasser. Bollo-Core, SLAYER-Thrash und Jameys Aggro-Gebrüll, dazu ne Arschfette Produktion und fertig ist die Soße. Hier wird ohne Umwege direkt in die Weichteile geschossen, kein Firlefanz, keine Schlenker. Alle Nachahmer, die nach dem letzten Album Morgenluft gewittert hatten, können komplett einpacken, denn eine Soundwand wie hier gibt´s nun mal nur bei HATEBREED. 11mal auf die Fresse Deluxe mit Sternchen in 35 Minuten und alles ist gesagt.

Und dennoch hat man nicht einfach „Perseverance“ oder „The Rise of Brutality“ kopiert, die melodischen Ausflüge Jameys mit seiner Soloscheibe und KINGDOM OF SORROW haben leicht abgefärbt. Mit dem Moshpitkiller „Honor Never Dies“ präsentiert man nicht nur eine kommende Breakdown-Livegranate, sondern auch einen sehr melodischen Refrain mit geilem Lead. Auch der enorm nach vorn treibende Gangshout-Burner „Own your World“ haut dermaßen brutal ins Mett, dass einem die schiere Energie förmlich das Adrenalin zum Kochen bringt. Dennoch gibt´s trotz aller melodischen Feinheiten auf Album Nummer 6 natürlich keine Experimente. Wo kommen wir denn da hin? Das knüppelnde „The Language“ sieht man sich schon ohne Rücksicht auf Verluste im Pit mitbrüllen, die Murmel kreist zum SLAYER-Riffing, die Moshparts töten völlig und alle anderen Combos, die sich auch an diesem Sound versuchen werden einfach pulverisiert! „Before the Fight Ends You“ groovt wie Hölle und lässt keine Millisekunde schwächeln zu. Die Shouts sitzen perfekt, wie überhaupt alles perfekt sitzt. Es gibt live sicherlich jede Menge agilere Truppen im Genre, wo die Bühne mehr brennt als bei HATEBREED – aber beim Feuer aus den Boxen macht den Jungs keiner was vor. „Indivisible“ zeigt ganz klar die Hardcore-Roots auf und stünde auch AGNOSTIC FRONT oder SICK OF IT ALL gut. Das sägende Riffing und die Beatdown-Moshparts sind einfach das Maß aller Dinge, fertig. Der Midtempo-Grooveburner „Dead Man Breathing“ glänzt neben seiner enormen Durchschlagskraft mit wieder mal geilen Melodien und einer simplen Effektivität, die aber nie in Stumpfheit ausartet. Für Abwechslung sorgt dann auch der grandiose Titeltrack, der es glatt ein wenig (ein wenig!) ruhiger angehen lässt und mit gänsehautigen Melodien garniert ist. Das wird Live eine absolute Bank! Was man eigentlich von jedem der 11 Tracks behaupten kann. „Nothing Scars Me“ mit den mächtigen Gangshouts, dem mörderischen Beatdown und dem dennoch melodischen Element kann genauso alles, wie die restlichen 10 Songs. Da machen „Bitter Truth“ und das abschliessende „Time to Murder It“(mit melodischem Gesang mal!) null Ausnahme.

Mit „The Divinity of Purpose“ zementieren sich HATEBREED auf dem Genre-Thron und dort wird sie auch niemand runterschubsen, da kratzt nicht mal einer leicht dran! DIE Macht!!!

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