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HATEBREED - The Rise of Brutality

VN:F [1.9.22_1171]
Artist HATEBREED
Title The Rise of Brutality
Homepage HATEBREED
Label ROADRUNNER RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.3/10 (3 Bewertungen)

Hin und wieder schafft es eine Hardcore Formation außerhalb der eigenen (engen) Genregrenzen für Furore zu sorgen, sei es durch Können oder Glück. SICK OF IT ALL war so eine Band, die auch bei Metallern und Alternative-Freaks großen Anklang fand und findet. Auch die Amis (logischerweise) HATEBREED besitzen einen solchen Status, wie ich selbst schon des öfteren feststellen durfte. Denn trotz meines fortgeschrittenen Alters halte ich mich auch in Nu Metal Schuppen auf, wo die unangepasste Jugend Songs von HATEBREED geradezu zelebriert. Nun also der Nachfolger von „Perseverance“, der sich weltweit bereits hervorragend verkaufte. Kopf der Band ist der charismatische Jamey Jasta, nebenbei noch Labelmanager und Moderator von MTVs „Headbangers Ball“ in Amerika.

Ob es an den vielen Nebenbeschäftigungen liegt oder daran, dass HC-Scheiben nie besonders lang rotieren, sei mal dahingestellt, jedenfalls dauert das akustische Sperrfeuer nur um die 32 Minuten. Gefangene werden nicht gemacht, keine Experimente, keine psychedelischen Parts, kein cleaner Gesang… just Old School HC in die Fresse. Jasta brüllt sich monoton durch die Songs und seine Lebenserfahrungen, denn Street Credibility und ein wenig Lehrauftrag gehören mit zum Genre. Und gerade als ich dachte: „Ha, da hat er doch bei „Another Day, Another Vendetta“ Text von SICK OF IT ALL geklaut“, muss ich im Presseinfo von einer Hommage lesen, grummel, wieder kein journalistischer Geistesblitz. Jedenfalls geht die Scheibe enorm druckvoll nach vorne los, manchmal schnell, manchmal abgehackt, aber immer zum Moshen geeignet. Ein paar SLAYER-Einflüsse kann man schon ausmachen (man hat ja mit ihnen getourt), aber wo kann man die nicht ausmachen? Die große Hymne findet sich hier eigentlich nicht (außer vielleicht „Confide in No One“), dafür ist alles zu ähnlich… auf hohem Niveau.

Wer Kapellen wie MADBALL, SOIA usw. seit Jahren schätzt, kann eigentlich nichts falsch machen. Da ich nicht so häufig Hardcore höre (eher schaue…) empfinde ich die Scheibe als sehr frisch und angenehm. Absolute Genreprofis haben da möglicherweise einen anderen Zugang, aber wie schreit Jamey so schön: „If you don’t live for something, you will die for nothing!“ – In diesem Sinne eine korrekte Scheibe!

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