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HATESPHERE - Ballet of the Brute

VN:F [1.9.22_1171]
Artist HATESPHERE
Title Ballet of the Brute
Homepage HATESPHERE
Label SCARLET RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Und mal wieder das berühmte dritte Album – Auch Thrasher aus Dänemark kommen da nicht drum herum, selbst wenn sie vorher noch eine EP mit einem elendig langen Namen herausbringen. Waren die beiden Vorgänger („Bloodred Hatred“ und das selbstbetitelte Debüt) noch Lehrstunden in Sachen schneller, kompromissloser Härte, geht man nun ein wenig variabler vor. Aber definitiv nicht ausgewimpter…

Nach einem maschinell kalten Intro geht die Riffreise los: Der eigentliche Opener „Deathtrip“ erinnert an die speedigen Klassiker, Frontkasper Jacob Bredahl zeigt sich dazu in aggressiver Bestform. Auch die Produktion, die gleichzeitig rau wie drückend ausfällt, vermag zu überzeugen und die Hassbolzen ins rechte Licht zu setzen. Schon bei Track 3 – „Vermin“ – werden die neuen Midtempoqualitäten offenbart, die sich durchs ganze Album ziehen und mir persönlich gut gefallen. Immer wieder wird man a) an SLAYER und b) an die seligen Bay Area-Zeiten erinnert, wenn z.B. das abwechslungsreiche „Only the strongest…“ mit den vielen Tempowechseln und dem klassischen Hackbrett-Beginn durch die Boxen röhrt. Allerdings versteht man es auch, hier und da modernere Elemente einzusetzen, so wird bei „Last Cut, last Head“ durch die Cleanstimme ein wenig die Nähe zu den Landsmännern MNEMIC offenbar.

Kompositorisch sicherlich ein abwechslungsreicher Silberling, ohne zu kompliziert zu werden und mit genügend Nackenbrecher-Passagen. „Alte“ Fans mögen allerdings ein wenig die speedigen Geschosse vermissen. Aber man wird unseren nordischen Nachbarn wohl ein wenig Weiterentwicklung zugestehen müssen. Live wird man dann bald auch in Deutschland zusammen mit EXODUS oder CROWBAR wieder die Hasskappe aufsetzen und die bekannte Bühnenaggressivität zur Schau stellen. Eine gute Scheibe ohne „Wenn und Aber“, aber sicherlich nicht konkurrenzlos.

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