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HATESPHERE - Serpent Smiles and Killer Eyes

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Artist HATESPHERE
Title Serpent Smiles and Killer Eyes
Homepage HATESPHERE
Label SPV/ STEAMHAMMER
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Da sind sie wieder die Workaholics aus Dänemark. So sind die sympathischen Thrasher von HATESPHERE nicht nur fast andauernd auf Tour und bringen sehr regelmäßig einen Knaller nach dem nächsten in die CD-Player der Fans, sondern Shouter und Tattoo-Freak Jacob Bredahl verdingt sich nebenbei noch bei ALLHELLUJA und produziert neben seinen eigenen Bands noch so einige befreundete Kollegen.

So konnte sich die Band über die Jahre einiges an Erfahrung erspielen und dies ist auf „Serpent Smiles and Killer Eyes“ mehr als deutlich zu vernehmen. Hier gibt es einen Thrash-Knaller nach dem nächsten auf die Ohren und das in einem Sound, der mehr als burned! Wieder einmal kombinieren HATESPHERE knallharte Riff-Wände, wuchtige und vor allem vielseitig gezockte Drums, kurze aber dafür um so gelungenere Solo und fieseste Shoutings mit dem nötigen Schuss Groove und Eingängigkeit, dass es einem von Minute 1 bis Minute 40 durchweg die Birne abschraubt! Nix neues also, sollte man da meinen. Das ist nicht ganz richtig, denn neben der gewohnten Hammer-Kost aus dem Norden überrascht Jacob im Groove-Hammer „The Slain“ mit sehr intensiven cleanen Vocals, welche sofort von tiefsten Death-Growls gefolgt werden! Letzteres wird passend beim „Damned below Judas“ fortgeführt, welcher sich als purer und gnadenloser Death/ Thrash Metal-Kracher entpuppt!

Nach diesen drei Granaten zu Beginn scheint man mit „Drinking with the Kings of the Dead“ eine Pause zu bekommen. Doch die im Southern-Style (mit Mundharmonika) beginnende und damit etwas an ALLHELLUJA erinnernde Walze entwickelt sich mit schleppenden SLAYER-Riffs zu einem mächtigen Slow-Mosher, welcher einem wiederum keine Wahl lässt, als die Mähne zu schütteln Horns nach oben zu recken! Nach diesem kurzen Luftholen geht es dann in typischer HATESPHERE-Manier weiter. Mal brachialer mit „Forever War“, mal mächtig groovend mit „Feeding the Demons“, THE HAUNTED-lastig auf die Fresse mit „Floating“ oder fast typisch skandinavisch-melodisch mit „Let them Hate“.

Auf „Serpent Smiles and Killer Eyes“ gibt während der gesamten Spielzeit keinen einzigen Ausfall. Mit der Kombination aus gnadenlosen Thrash-Brechern und typisch nordischen Melo-Walzen kommt dabei zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Klasse Songs, eine spielerische Top-Leistung und ein fetter Sound machen das neue HATESPHERE-Album zu einem unverzichtbaren Pflichtkauf! Ich freu mich schon jetzt auf die sicherlich bald anstehenden Konzerte!

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