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HATHORS - Panem Et Circenes

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Artist HATHORS
Title Panem Et Circenes
Homepage HATHORS
Label NOISOLUTION
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Brot und Spiele verspricht die Schweizer High-Energy-Noise-Rock-Combo HATHORS mit ihrem dritten Silberling „Panem Et Circenses“. Dann wollen wir doch mal schauen, ob der Dreier mit seinem jüngsten Werk satt macht und zu unterhalten weiß.

Den Anfang macht zunächst einmal „Watching You“, das mit schwurbeligen Midtempo-Melodien in die Gehörgänge und Hirnwindungen kriecht, ehe das räudige „Pyramid“ in punkiger Manier übernimmt und „Evermore“ die Reise straight fortsetzt. Wenn „Lucifer“ ins Spiel kommt, wird’s in der Tat zunächst einmal in Slow Motion dämonisch, bevor Sänger Marc Bouffé seinen Unmut herausschreit, um schließlich mit dem aufgeräumten „Mate“ hochenergetisch weiterzumachen. Der Titeltrack „Panem Et Circenses“ verlegt sich derweil auf reduzierte Langsamkeit, die im Laufe des Vortrags eine tief schwelende Wut zum furiosen Ausbruch bringt. Schnörkelloser Punk steht im Anschluss mit dem hämmernden „Monopoly“ auf dem Zettel, während „Banshee“ abermals Tempo rausnimmt und im Grunde mehr oder weniger als Einleitung für das eingängige „Holy Mother Nature“ fungiert. Mit „Dull Steel Laughter“ ziehen die Eidgenossen ein letztes Mal die Punk-Karte, um am Ende dank des finalen „Shallow Waters“ die Grunge-Gitarren tiefenentspannt zum Jaulen zu bringen.

Sänger und Gitarrist Marc sagt selbst über „Panem Et Circenses“, dass insbesondere durch den neuen Drummer Raphael Peter das Songwriting effizienter wurde. Tatsächlich hat der Mann einen guten Job gemacht, aber auch Herr Bouffé und Bassmann Terry Palmer verstehen ihr Handwerk und gemeinsam hat das Trio ein krachendes Rock-Album abgeliefert, das einen hörenswerten Mix aus Grunge, Punk, Hardcore und Alternative zum Besten bringt. Das Hören der Platte macht Spaß (vgl. „Spiele“) und auch nachmehrmaligem Genuss ist man noch nicht übersättigt und zugleich fehlt es an nichts (Brot = Check!).

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