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HATHORS - When The Sun Is Out / When Skies Are Grey

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Artist HATHORS
Title When The Sun Is Out / When Skies Are Grey
Homepage HATHORS
Label NOISE APPEAL
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Seit 2010 steht Marc Bouffé (Gesang & Gitarre) der Grunge-Noise-Rock-Kapelle HATHORS aus Winterthur vor. Die Positionen am Bass und hinter der Schießbude wurden immer mal wieder neu besetzt, aktuell zupft Sarah Zaugg den Stahlsaiter und bearbeitet Dominique Destraz die Felle. Mit „When The Sun Is Out / When Skies Are Grey“ veröffentlicht das Trio das fünfte HATHORS-Album, das keine Wünsche offenlässt.

Zumindest, wenn man auf kratzige Reibeisen-Vocals und eingängige, knackige Gitarrenriffs steht. Die serviert der Dreier ab dem druckvollen Opener „A Land of Dust And Stones“ auf mitreißende Art und Weise. „Down Beneath The Emptiness“ schließt sich mit aufgeräumten Melodien an, ehe „When The Sun Is Out“ im Kopfnicker-Modus übernimmt. Derweil geht „Ten Thousand Days“ erneut in die Vollen, bevor „Special Bird“ zunächst leisere Töne anschlägt, die in der Folge eine enorme Intensität entwickeln. Angenehm straight setzt „Dreaming All Day Long“ den wilden Ritt fort, der dank „Sea of Worries“ eine nachdenkliche Pause einlegt. „When Skies Are Grey“ beweist Radiotauglichkeit, während der rotzige Gesang von „Love Is Just a Feeling“ mich an DANKO JONES denken lässt. Überhaupt könnte diese punkig angehauchte Nummer auch von den kanadischen Rockern stammen. „The Army Calls“ beschließt den Silberling schließlich mit abwechslungsreichen Tonfolgen, die ein wenig schwermütig daherkommen.

Als Referenzen geben HATHORS Bands wie die PIXIES, MADRUGADA und die WIPERS an. Nun, tatsächlich war es bei der Combo aus Portland auch so, dass der Sänger und Gitarrist (in diesem Fall Greg Sage) die einzige Konstante in der Bandbesetzung war. Die ausgeprägte Schwermut, die MADRUGADA auszeichnet, erkenne ich allerdings nicht und mit den PIXIES verbindet „When The Sun Is Out / When Skies Are Grey“ am ehesten die Schublade ‚Alternative Rock‘. Auf jeden Fall sind Bouffé und seine Mitstreiter:innen nicht mehr ganz so noisig unterwegs wie in der Vergangenheit und lassen das Stilpendel stattdessen etwas stärker Richtung Pop ausschlagen. Spaß macht die druckvolle Konservenkost der Eidgenossen allemal, von den Live-Qualitäten kann man sich in den nächsten Wochen und Monaten ebenfalls überzeugen.

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