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HEADHUNTER D.C. - God’s Spreading Cancer

VN:F [1.9.22_1171]
Artist HEADHUNTER D.C.
Title God’s Spreading Cancer
Homepage HEADHUNTER D.C.
Label IBEX MOON RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Nach einem böse-bedrohlichen Intro legen die Brasilianer HEADHUNTER mit „Stillborn Messiah“ mächtig derbe los. Negativ fällt allerdings gleich der unüberhörbare Drumcomputer auf, der zudem noch zu weit im Vordergrund tackert. In ihrem Heimatland kam die Scheibe der seit 1987(!) aktiven Band bereits 2007 auf den Markt.

Ansonsten brutaler Grind/ Death der typischen Ami-Schule mit mächtigen Riffs und sicken Vocals. Freunde von DYING FETUS/ MORBID ANGEL/ HATE ETERNAL und ähnlich gelagerter Meuchler sind hier gefordert, technisch brilliert die Axtfraktion auch ein ums andere Mal. Das Schlagzeuggeklöppel geht einem aber alsbald auf den Zeiger und Abwechslung ist größtenteils Fehlanzeige. Was bei 9 regulären Tracks plus Intro, einem NECROVORE-Cover („Slaughtered Remians“) und 3 Live-Tracks (Bonus der neuen Version) zwar mit 65 Minuten value-for-money ist, dennoch zu viel des Guten. Mit einem Drummer aus Fleisch und Blut sähe das Ganze schon wieder anders aus, so fehlt den Songs einfach der Drive und kurze Knüppler wie „Black Miracle“ rauschen an einem vorbei. Der lange Titeltrack entwickelt zwar regelrechten MALEVOLENT CREATION-Groove, geht wegen des klinischen Drumsounds aber auch nicht als Vollgranate durch.

Die Jungs sollten sich schnellstens einen Stöckchenschwinger organisieren, dann hätten wir hier eine richtig geile brutal-US-Death Metal-Platte vorliegen. Technisch hat man’s nämlich drauf. Obwohl die 3 Livesongs eher Bootleg-Qualität haben, so zeigen sie doch auf, wie das Material mit echtem Schlagzeug klingt… Längen geiler!

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