Band Filter

HEAVEN SHALL BURN - Iconoclast (Pt. I: The Final Resistance)

VN:F [1.9.22_1171]
Artist HEAVEN SHALL BURN
Title Iconoclast (Pt. I: The Final Resistance)
Homepage HEAVEN SHALL BURN
Label CENTURY MEDIA
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.8/10 (5 Bewertungen)

Der gar nicht mal vor so langer Zeit erschienende Kraftakt „Deaf to our Prayers“ war für viele Fans ein harter Brocken. So überraschten HEAVEN SHALL BURN mit einer extrem düsteren und fiesen Atmosphäre, sowie einigen kantigeren und schwerer zugänglicheren Tracks, was vielen Anhängern nach dem Hitalbum „Antigone“ doch etwas zu schaffen machte. Der Ende 2007 live vorgestellte Song „Endzeit“ repräsentierte dann jedoch ein eindrucksvolles Anknüpfen an „Antigone“.

Da ballert der Track nach dem Intro gleich zu Beginn von „Iconoclast“ mit fetten Hackriffs, gnadenloser Doublebass und einem markerschütternden Scream von Marcus los, entwickelt sich dann aber zu einem pumpenden Mosh-Hit, der trotz aller Death Metal-Härte und krachender Breaks genug Raum für packende Gitarrenmelodien und Groove-Passagen lässt. Und wenn eine Halle „We are, We are, We are the final ones… We are… the final Resistance” brüllt, ist der designierte Nachfolger für “The Weapon they fear” gefunden! HSB pumpen sich von einem Knaller zum nächsten und brillieren mit Hämmern wie dem brutalen “Like a thousand Suns”, dem mit klassischen 80ern-Riffs und kantigen Parts ausgestatteten „Forlorn Skies“ oder auch der epischen/ tiefdüsteren SloMo/ Groove-Walze „Against all Lies“. Der schon beinahe unverwechselbare Stilmix aus minimalen Core-Roots, gnadenlosen Death Metal-Attacken und den Schwedisch orientierten, packenden Melodien lässt keine Wünsche offen. Aus ihren Einflüssen machen HEAVEN SHALL BURN auch keinen Hehl und covern auf „Iconoclast“ mal eben den EDGE OF SANITY-Kracher „Black Tears“! Dieser Track groovt einfach wie Hölle und man kann bei den Gitarristen förmlich hören, wie sie beim Einspielen dieser tollen Melodien bis über beide Ohre gegrinst haben müssen! Eine kleine Überraschung haben die deutschen Deather dann zum Ende noch versteckt. So walzt nach dem Outro „Equinox“ noch die absolute Oberkillerwalze „Atonement“ aus den Boxen. Dieses mächtige Midtempo-Instrumental könnte quasi direkt aus Peter Tägtgrens Feder vom Songwriting zu HYPOCRISYs „Abducted“ stammen. Mächtige Riffwalzen, getragene Melodien, walzende Doublebass, großartig!

Gitarrist Alexander Dietz hat sich ja mittlerweile eh schon als Produzent etabliert und zur Perfektion dieses großartigen Album zusammen mit seinem Axt-Kollegen Maik Weichert einen fetten Sound hingelegt, welcher von Tue Madsen angemessen abgerundet wurde. Das alles macht „Iconoclast…“ zu einem absoluten Pflichtkauf!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

HEAVEN SHALL BURN - Weitere Rezensionen

Mehr zu HEAVEN SHALL BURN