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HEEN - Steppin‘ Up

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Artist HEEN
Title Steppin‘ Up
Homepage HEEN
Label DACKELTON RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.4/10 (5 Bewertungen)

Perlende Soul-Melodien erwarten den Hörer mit den ersten Akkorden von HEENs Debütalbum „Steppin‘ Up“. Der Song heißt „Cruisin‘“ und umfasst gleich mal so ziemlich das gesamte Repertoire des Kölner Musikers: Bläsergeschwängerter Soul trifft auf stampfende Laid-Back-Grooves, emotional gesungene Melodien und coole Rap-Parts.

Eigentlich heißt der Mann ja Andreas J. Martens und sein Handwerk hat er an der Musikhochschule in Osnabrück gelernt. Sein Künstlername ist Heen Martens, den er auf HEEN verkürzt hat. „Steppin‘ Up“ hat er nicht im Alleingang aufgenommen, sondern mit dem Produzenten Jan Niemeyer und einer sorgfältig zusammengestellten Band. Dass hier Könner und Musikliebhaber am Werk waren, hört man allen zwölf Tracks an. Den hochemotionalen Nummern wie „Rainbow“ ebenso wie einem Groove-Monster wie „Better Than That“, für das der rotschöpfige Hutträger seine ungeahnte Stimme kurzfristig in ungeahnte Höhen schraubt. Dies geschieht auch noch mal beim nachfolgenden „Lift Me Up“, das tiefenentspannt übernimmt, ehe das soulige „Heart Attack“ weiblichen Gastgesang von Marissa Möller ins Spiel bringt. Mit viel Schmackes geht „Somewhere By The Sea“ in die rhythmusbetonten Vollen, während das temperamentvolle „Stuck“ leisere Töne anschlägt und „Over The Brink“ zum Kuscheln einlädt. Derweil spielt „Bulletproof“ die HipHop-Karte, bevor es mit „Communication“ funkig und temporeich zur Sache geht.

„Be Alright“ heißt es am Ende mit zartem Schmelz und ordentlich Schwung. Wer auf die Mucke von Künstlern wie MAX HERRE und MAX MUTZKE steht, wird auch HEENs „Steppin‘ Up“ ein ‚Alright‘ geben.

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