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HELALYN FLOWERS - A Voluntary Coincidence

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Artist HELALYN FLOWERS
Title A Voluntary Coincidence
Homepage HELALYN FLOWERS
Label ALFA MATRIX
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Der Begriff „Nu-Electro-Rock“ scheint ein neues Trendwort zu sein, jedenfalls wird dieses gerne in Verbindung mit der Gruppe HELALYN FLOWERS genannt. Die Italiener hatten ihren Start mit der EP „Plastic“ und sorgten damals nicht gerade für Begeisterung, heute darf ich mir den Langspiel-Erstling „A Voluntary Coincidence“ anhören und es kommt nicht zu großen Überraschungen: Harte Gitarrenriffs, die Synthesizer Flächen begleiten, und ab und zu versucht eine Melodie für Abwechslung zu sorgen. Wobei das Ganze für mich in erster Linie nur nach den GUANO APES mit prägnanteren Synthies klingt.

Wir könnten es uns auch einfach machen und es Crossover oder Emo-Pop nennen, bekannte Vorbilder dieser Sparten sind an allen Ecken zu erkennen. Das Album ist auf jeden Fall gut produziert und durchgängig anhörbar, mir treibt es aber leider bei der Sängerin die Tränen in die Augen. An sich besitzt sie eine tolle Stimme, aber leider eiert sie in den meisten Kompositionen, als ob sie ein Rudel Wölfe anlocken wollte, erinnert auch vereinzelt an türkischen Gesang. Die Titel mit „normalem“ Gesang besitzen dementsprechend das höchste Potenzial, besonders ist hier „Voices“ zu erwähnen, aber der Rest macht eine objektive Beurteilung schwer, denn ich bin auch nur Mensch und stoße an die Grenzen meiner Toleranz.

Wer aber diese Art Frauen-Gesang mag und dem Mainstream Rock nicht abgeneigt ist, dem könnte die CD auch gefallen, aber weiter würde ich die Beurteilung nicht wagen, dafür ist mein persönliches Empfinden zu sehr in die Enge getrieben.

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