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HESYKHIA - Todesfee

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Artist HESYKHIA
Title Todesfee
Homepage HESYKHIA
Label BATLETH RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.0/10 (3 Bewertungen)

Wir werfen einen Blick auf die Website und zitieren (einschließlich Tippfehler):
„HESYKHIA … ist der selbstgewählte Name des Graf Igor von Lewon, der bereits im 5. Jahrhundert geboren wurde. Durch ein vom Papst Bonifatius I. selbst veranlasstes Experiment, den dem er das Ewige Leben suchte, gelangte Graf Igor zu unendlichem Leben. Er begeisterte sich schon früh für Musik und komponierte zahlreiche unveröffentlichte Kirchenlieder. Als die Kirche ihn im Jahre 1705 exkommunizieren ließ, zog er sich zurück und führt bis heute ein Leben in Einsamkeit und Stille, wie es sein Beiname verlangt. Das tat seiner Liebe zur Musik keinen Abbruch und er entwickelte sich zeitgemäß weiter. Als die moderne Technik den Computer erfand war es nur selbstverständlich das sich Graf Igor auch so eine Maschine zulegte und er begann sie für Kompositionen zu nutzen. Daraus resultieren diese Lieder die er nun, nach langer und reiflicher Überlegung, der Öffentlichkeit zugänglich machen will. Darüber hinaus, wie er selbst sagt, wolle er seine Wut über die vermodernde Menschheit in seinen Liedern Ausdruck verleihen.“

So, was soll man dazu noch sagen? Wenn ein Musiker genug Humor besitzt, um einen solchen Text zu verfassen, dann sollte man eigentlich auch erwarten, dass dieser Humor in seine Musik einfließt. Ist aber nicht so. Was die Lautsprecher hervorbringen, ist nur die Millionste RAMMSTEIN-Imitation, die eben auch genau danach klingt. Hätte es hier und da einen Anflug von Ironie gegeben, würde stellenweise durchschimmern, dass HESYKHIA eine Persiflage wären, dann wäre das ja alles noch okay. So aber ist es schade um die gar nicht mal so schlechten Melodien, die von der jeden HNO-Arzt zur Verzweiflung treibenden Heiserstimme des Frontmanns überlagert werden. Vielleicht wäre es unter diesen Umständen besser gewesen, dieser „Graf“ hätte weiter sein Leben in Einsamkeit und Stille geführt, zumindest aber hätte er seinem Projekt besser den Namen „UNLUSTIG“ gegeben.

Und vielleicht wäre ein Label, das sich „Batleth“ – also nach einer klingonischen Hieb- und Stichwaffe –, besser beraten gewesen, eine klingonische Oper zu veröffentlichen.

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