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HEXENHAMMER - Divine New Horrors

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Artist HEXENHAMMER
Title Divine New Horrors
Homepage HEXENHAMMER
Label EIGENPRODUKTION/ TWILIGHT VERTRIEB
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Schau einer an. Das erinnere ich mich doch, dass ich die Westfalen vor Jahren zusammen mit SANITY’S DAWN in einem Paderborner Jugendzentrum gesehen habe. Schon damals hat mir ihr klassischer Death-Sound um Längen besser gefallen als der Klospül-Stil des Headliners. Nach einigen Wechseln im Line-Up hat man nun endlich einen Vertriebs-Deal am Start und präsentiert der Metal-Szene sein Debüt „Divine New Horrors“.

Und das mehr als ordentlich. Sicher erfinden HEXENHAMMER den Florida-Death Metal nicht neu. Aber schon jetzt klingen die Songs sehr ausgereift und solide eingespielt. Die Riffs brauchen sich absolut nicht vor Größen wie z.B. CANNIBAL CORPSE verstecken. Erfreulicherweise knüppelt sich das Quintett nicht nur stumpf durch die Songs, sondern baut immer wieder amtliche Thrash-Mosh-Parts ein (z.B. „Blasting Composition“) oder man lockert die Blast-Passagen mit wirren, aber gekonnten Soli auf („Less than Nothing“). Vor allem „Exhumed & Consumed“ kann durch sein fettes Start-Riff, welches zum puren Propeller-Moshen auffordert, die CORPSE-Gedenk-Soli und die abgefahren Blast-Parts übezeugen. Auch Sänger Frank macht seinen Job mehr als gut und bringt seine Growls denentsprechend überzeugend rüber. Ein kleines Manko ist für mich allerdings der Sound. Klar, dass man sicherlich keine High Budget-Produktion erwarten darf und dafür klingen vor allem die Gitarren auch richtig fett, doch die „St. Anger“-Snare kann man sicherlich auch mit den wahrscheinlich doch begrenzten Mitteln vermeiden. Nein, die muss man einfach vermeiden. Aber sonst ist „Divine New Horrors“ ein richtige Leckerbissen geworden, der diese Combo zu einer der großen Death-Hoffnungen des neuen Jahres macht.

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