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HOCICO - Born to be (hated)

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Artist HOCICO
Title Born to be (hated)
Homepage HOCICO
Label OUT OF LINE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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1.0/10 (1 Bewertungen)

Nach relativ kurzer Funkstille melden sich die mexikanischen Elektro-Urgesteine HOCICO mit einer Vorabsingle zurück, um das im August erscheinende Album „Wrack and ruin“ anzuheizen. Nahezu kein Jahr vergeht ohne ein neues Release des verrückten Duos, das zuletzt (2003) unter anderem mit der „Hate never dies“ Remix-CD sein zehnjährige Jubiläum zelebrieren konnte. Dennoch kann man sich angesichts der wachsenden Anzahl mittel- bzw. südamerikanischer Mitstreiter nicht einfach auf den errungenen Lorbeeren ausruhen. Die Konkurrenz schläft nicht und mit AMDUSCIA kommt inzwischen sogar weiterer tatkräftiger Nachwuchs aus dem eigenen Land.

Für „Born to be (hated)“ haben sich Racso Agroyam und Erk Aicrag jedenfalls auf ihre eigenen Stärken verlassen und werfen einen durchschlagskräftigen Brocken auf die Plattenteller. Treibende Beats, düstere Atmosphäre und eine einprägsame Hookline bilden die Zutaten für einen garantierten sechsminütigen Club-Smasher, der nach einem noch recht behäbigen Intro durchweg nach vorne losgeht. Da kann die eigene, etwas verhaltener stampfende Alternativbearbeitung (metetelo por el culo version) mit ihrer leicht unrhythmischen Struktur nicht ganz mithalten.

„Winds of treason“ ist ein exklusiver Non-Album-Track und mit hämmernden Bässen und bedrohlich-subtiler Hintergrundbeschallung ebenfalls bestens geeignet, um schwarz bekleidete Leiber auf die Tanzfläche zu treiben. Wohl dem, der es sich leisten kann, so ein Stück nur als Single-Bonus zu „verbraten“. Abgerundet wird der Silberling schließlich von „Ruptura“ (von der „Disidencia Inquebrantable“ MCD) im APOPTYGMA BERZERK vs. DRUGWAR Remix. Hier findet Kulturclash nach norwegischer Art statt, bei dem ein moderner Drum & Bass-artiger Beat mit verfremdeten Vocals und einer beruhigenden melodischen Note vereint wird.

Diese 23 Minuten machen Appetit auf den anstehenden Longplayer, und wer solange nicht warten will, kann sich auch mit der limitierten Vinyl-Ausgabe von „Born to be (hated)“ die Zeit vertreiben, die zusätzlich nämlich unter anderem einen FEINDFLUG Remix enthält.

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