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HOCICO - Dog Eat Dog (Single)

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Artist HOCICO
Title Dog Eat Dog (Single)
Homepage HOCICO
Label OUT OF LINE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.0/10 (5 Bewertungen)

Nach dem hervorragenden „Memorias Atrás“-Release nun endlich ein neues Lebenszeichen unserer beiden mexikanischen Lieblingselektroniker HOCICO in Form eines Single-Digipaks (es existiert auch ein auf 666 Stück limitiertes weißes Vinyl-7inch). „Dog Eat Dog“ ist eine umgangssprachliche Redewendung, die auf die Verrohung unserer Gesellschaft hinweist, die Ellenbogengesellschaft bzw. eine Geisteshaltung, in der nur noch der eigene Vorteil von Bedeutung ist. Wer sich ein wenig mit dem Kampf gegen die Drogenbarone in Mittelamerika auskennt, mit der Korruption und der unbeschreiblichen Gewalt, muss nicht lange nach der Inspiration für diesen Titel suchen, den ja auch die bekannte Crossover Formation um John Connor als Name trägt.

Doch in erster Linie soll hier natürlich der musikalische Output im Vordergrund stehen und der weicht kaum von der Linie des Vorgängers ab. Harte Beats, verzerrter Gesang, Melodie-führende Synthies im Refrain, die für den Wiedererkennungswert sorgen – das alles prägt den Titeltrack. Tanzbar, solide, gutes Sounddesign, allerdings auch ein wenig monoton und vorhersehbar. Das exlusive „Escape the Spell“ überrascht dann mit seiner Aggressivität und Härte, bei dem „Gesang“ hab ich tatsächlich für einen Moment vermutet, hier hätte man Johan Van Roy als Gast verpflichtet. Sehr stark und mitreißend, mithin deutlich überzeugender als die eigentliche A-Seite. Es folgen noch 4 Remixe, die unterschiedliche Aspekte aus dem Hunde-Original heraus schälen. Besonders überzeugen kann hier die Arbeit von AESTHETIC PERFECTION, die dem Ganzen eine gewisse Trance Note verleihen, während die Franzosen ARSCH DOLLS (!?) eher ein mittelschweres Chaos ohne Sinn und Verstand veranstalten. Vielleicht kein Wunder bei dem Bandnamen. DIABOLIC ART erinnern in ihrer Herangehensweise ein wenig an die von mir sehr geschätzten TACTICAL SEKT, also ein weiterer Pluspunkt dieser VÖ.

Mit einem soliden Titelstück, einem mitreißenden Bonus Song und ca. 2,5 gelungenen Bearbeitungen sollte genügend Anreiz geben sein, sich diese fair bepreiste Single zuzulegen, welche die Hoffnung auf einen weiteren HOCICO-Geniestreich durchaus lebendig gestaltet.

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