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HOLLERADO - White Paint

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Artist HOLLERADO
Title White Paint
Label CARGO RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

In Ottawa/Kanada sind Menno Versteeg (Gitarre & Gesang), Dean Baxter (Bass & Gesang) sowie die Brüder Nixon (Gitarre & Gesang) und Jake (Drums & Gesang) Boyd zuhause. 2007 haben sie ihre Gitarrenpop-Kapelle HOLLERADO aus der Taufe gehoben und präsentieren jetzt mit White Paint“ ihr zweites Album.

Nach zahlreichen Live-Shows (u.a. mit den FLAMING LIPS, WEEZER und THE DEAD WEATHER) fällt die Konservenkost erneut gut gelaunt und energiegeladen aus. Nach einer kurzen Einführung mit dem Opener „Wonder, Velocity, Charlie And Me“, geht es mit „Don’t Think“ entsprechend auch in die poppunkigen Vollen. „Thanks For The Venom“ schließt sich knackig an und die Single-Auskopplung „Desire 126“ lässt Raum für tanzbare Hooks, ehe „To Much To Handle“ straight nach vorn strebt. „Lonesome George“ schlägt erstmals leisere Töne an, während „So It Goes“ (die zweite Single der Langrille) wieder gehörig Tempo aufnimmt. „I Want My Medicine“ lautet die sich baldige Forderung, die mit scheppernder Slow-Mo vorgetragen wird. „Pure Emotion“ heißt bei HOLLORADO gleichzeitig auch volles Programm, während „Fresno Chunk (Digging With You)“ mit kleinem Besteck auskommt. Mit der ersten Single „Pick Me Up“ zeigen sich die Herrschaften massenkompatibel und legen mit ihrer „Expanded Edition“ von „White Paint“ gleich noch mal fünf Songs nach. So gibt es noch das eingängige „Juliette“ samt Mitgrölfaktor auf die Ohren, außerdem das groovende „Americanarama“, dessen Video mit über einer Million Klicks maßgeblich an der Popularität der Band beteiligt war, den Kopfnicker „Fake Drugs“, das rhythmusbetonte „Defense of The World“ mit elektronischen Versatzstücken und den Passion Pit Remix von „Too Much To Handle“, bei dem ganz tief in die Elektro-Trickkiste gegriffen wird.

HOLLERADO dürften mit „White Paint“ ein eher jüngeres Publikum ansprechen, das sich vom Gitarrenpop der Kanadier insbesondere live mitreißen lässt. Handwerklich sauber, fehlt es für meinen Geschmack ein wenig an den Ecken und Kanten, aber das macht das Quartett auf der Stage bestimmt mit unbändiger Spielfreude wieder wett.

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