Band Filter

HOUSE OF LORDS - Cartesian Dreams

VN:F [1.9.22_1171]
Artist HOUSE OF LORDS
Title Cartesian Dreams
Homepage HOUSE OF LORDS
Label FRONTIERS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Das selbstbetitelte Debutalbum galt bei seiner Veröffentlichung vor zwanzig Jahren als ein Meilenstein im sogenannten Stadionrock. Seit dieser Zeit hatte die Band einige Stil- und Besetzungswechsel zu überstehen. Als Konstante erwies sich dabei Sänger James Christian, der heute als letztes verbliebenes Mitglied der Urformation übrig geblieben ist.

„Cartesian Dreams“: Klassik-Intro mündet in angenehm wummernde Gitarren. Mystische Atmosphäre gepaart mit coolen Drumeffekten, hörenswertem Gitarrensolo und gelungenem Refrain. Starker Einstieg! „Born To Be Your Baby“: Kontrastprogramm zum Opener. Leicht vertrackt und vergleichsweise wenig melodisch. „Desert Rain“: Abgesehen von ein paar überflüssigen Refrain-Wiederholungen ein gelungenes Statement über/ gegen den Irakkrieg. „Sweet September“: Leidenschaftliche Halbballade
„Bangin’“: Partykompatibler Rocker mit hohem Spaßfaktor. In der Tradition von 80er Hits aus dem Hause VAN HALEN oder BON JOVI. „A Simple Plan“: Liebeserklärung mit nicht ganz gelungenem Refrain. „Never Look Back“: Ruppiger Stampfer. „The Bigger They Come“: Mit treibendem Rhythmus und starkem Refrain, wobei die Gitarrenklänge für zusätzliche Härtegrade sorgen. Erinnert spontan an MASTERPLAN. „Repo Man“: Harter Rocker mit zusätzlichen weiblichen Vocals, die jedoch immer etwas im Hintergrund bleiben. „Saved By Rock“: Zitat „I was saved by rock like a holy electric shock“. Und so klingt es auch! „Joanna“: Mit leichter Blues-Schlagseite und eingängigem Refrain. „The Train (Bonus Track)“: Schöner Midtempo mit melancholischer Grundstimmung.

Sehr abwechslungsreiches Hardrock-Album, bei dem sich die eher melodischen und die eher härteren Momente die Waage halten. Transparenter (wenn auch für meinen Geschmack etwas kühler) Sound mit songdienlich produzierten Effekten. Fazit: Zwanzig Jahre nach dem Erstling hat James Christian zwar andere, aber genauso gut aufspielende Musiker an seiner Seite.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

HOUSE OF LORDS - Weitere Rezensionen

Mehr zu HOUSE OF LORDS