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HUBERT VON GOISERN - Filmmusik

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Artist HUBERT VON GOISERN
Title Filmmusik
Homepage HUBERT VON GOISERN
Label BLANKOMUSIK
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Für uns Flachlandtiroler ist die alpenländische Musik ja häufig ein wenig abseitig. Einer, der es sich seit Jahrzehnten erfolgreich zur Aufgabe gemacht hat, den „Alpenrock“ auch jenseits des Weißwurstäquators populär zu machen, ist HUBERT VON GOISERN. Er wurde 1952 in Bad Goisern geboren und wanderte sieben Jahre durch das südliche Afrika, Kanada und Asien. 1983 folgten die Rückkehr nach Österreich und ein Studium an der Musikhochschule Wien. 1987 schlossen sich die Gründung der „Alpinkatzen“ und der Beginn der Dekonstruktion alpiner Volksmusik an. 1992 kam der musikalische Durchbruch für den Erfinder des sogenannten „Alpenrocks“ und bis dato prominentesten Vertreter der „Neuen Volksmusik“. Seither trugen zahlreiche musikalische Projekte im Spannungsfeld zwischen Welt- und Volksmusik, zwischen Tradition und Moderne seine Handschrift. Seine Tourneen und musikalischen Reisen führten Hubert Achleitner (so der bürgerliche Name des Künstlers) quer durch Europa, die USA, in den arabischen Raum, nach Tibet und wiederholte Male nach Afrika. Darüber hinaus entwarf er Mode, wirkte als Schauspieler an Filmprojekten mit, schrieb Filmmusik (u.a. für Joseph Vilsmaiers Literaturverfilmung „Schlafes Bruder“) und ist nicht zuletzt ein Mann der klaren Worte, wenn es um politische, soziale und ökologische Fragen geht. 2007 bis 2009 tourte er mit einem Frachtschiff, das er zu einer schwimmenden Festivalbühne umgebaut hatte, von Linz aus über die Donau zum Schwarzen Meer und über den Rhein an die Nordsee. Über 100 Musiker aus zwölf Ländern nahmen daran teil. Das Logbuch dieser Reise wurde unter dem Titel „Stromlinien“ veröffentlicht. Im Herbst 2011 führte HUBERT VON GOISERN mit „Brenna tuats guat“ fünf Wochen die österreichischen Single-Charts an. Mit seinem Album „Entwederundoder“ war und ist er außerdem in den österreichischen und deutschen Albumcharts vertreten. 2012 wurde er dafür mit zwei Amadeus Austrian Music Awards in den Kategorien Pop/Rock und Album des Jahres ausgezeichnet. Die „Brenna tuats“–Tour im gleichen Jahr wurde zu einer der erfolgreichsten seiner Karriere, ein weiterer „Amadeus“ – Ehrenpreis für Genre- und völkerverbindende Musik folgte 2013. Das Live-Doppelalbum „Im Jahr des Drachen“ erschien im Juni 2013.

Bilder zum Klingen bringen, musikalische Landschaften erschaffen: HUBERT VON GOISERN agiert weit über Bühnengrenzen hinaus. Das beweist auch „Filmmusik“, die jüngste Veröffentlichung des Weltbürgers. Für den Soundtrack zum Film „Österreich: oben und unten“ wurden einige seiner populärsten Titel der letzten 25 Jahre aufgegriffen und gemeinsam mit früheren Filmkompositionen als Remix neu arrangiert. Der österreichische Musiker, Komponist und Orchesterleiter Robert Opratko setzt dabei gemeinsam mit HUBERT VON GOISERN orchestrale Begleitungen seiner Melodien um, die nahe am Original noch gereifter klingen. Dabei wirken die Stücke getragener, schwebender – als wären sie eigens neu erfunden worden. Man hört bekanntes, als höre man es zum ersten Mal.

HUBERT VON GOISERN verlässt dabei jede mögliche Genrezuordnung, jede Stilzuweisung oder musikalische Region. Kennzeichnend für seine Musik ist das Konzept, das er in sich selbst trägt: er macht, was ihm gefällt. Und trifft damit die Stimmung seiner Zuhörer, aus dem Bauch heraus, doch punktgenau. Stellt sich nur noch die Frage, ob wir es hier mit bebildeter Musik zu tun haben oder mit vertonten Bildern. Im Idealfall genießt man wohl beides gemeinsam und lässt visuelle und akustische Landschaften auf sich wirken. Die „Filmmusik“ gibt es bereits jetzt zu kaufen, der Film „Österreich: oben und unten“ (Regie: Joseph Vilsmaier) erscheint im Herbst, mehr dazu hier: www.facebook.com/ObenUndUntenTraumlandOsterreich

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