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HUMULUS - Flowers of Death

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Artist HUMULUS
Title Flowers of Death
Homepage HUMULUS
Label KOZMIK ARTIFACTZ
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Bereits seit 2009 gibt es die italienische Psych-Stoner-Power-Kapelle HUMULUS. 2017 ist sie mir erstmals mit ihrem dritten Streich „Reverently Heading Into Nowhere“ untergekommen. Damals hatte sie gerade einen neuen Sänger, ein Umstand, der auch auf den aktuellen Studio-Output „Flowers of Death“ zutrifft. Die Position an Mikro und Sechssaiter hat nunmehr Thomas Mascheroni inne, der auch für das Cover-Artwork des Albums verantwortlich zeichnet. Am Bass agiert weiterhin Giorgio Bonacorsi und die Felle bearbeitet in bewährter Manier Massimiliano Boventi.

Auf die Ohren gibt es mit „Flowers of Death“ sieben Songs in 43 Minuten, die die gesamte stilistische Bandbreite von schwerer psychedelischer Post-Stoner-Erdigkeit (wiederzufinden im Opener „Black Water“) bis zum großen Spacerock-Finale mit „Operating Manual For Spaceship Earth“ wiedergeben. Das erste Stück, dass die Jungs aus Brescia in Norditalien gemeinsam geschrieben haben, ist „Seventh Sun“, das mit einem ausgedehnten, trägen Intro beginnt. Man hat geradezu den Eindruck, der Dreier groovt sich langsam ein, um dann ordentlich Fahrt aufzunehmen. Wobei Dreier an dieser Stelle falsch ist, denn an der Nummer ist auch Stefan Koglek von COLOR HAZE beteiligt. Der Kollege hat am Songwriting mitgewirkt und steuert sein gesangliches Können und seine Fingerfertigkeit an der Gitarre bei. Dank „Secret Room“ scheppert es auch mal amtlich bei HUMULUS, während sich die nachfolgenden „Shimmer Haze“ und „Buried By Tree“ mit wabernden Sounds durch die Gehörgänge ins Hirn fressen. Bleibt noch der Titeltrack „Flowers of Death“, der mit viel Tempo geradezu gutgelaunt Druck macht.

Vier Alben mit drei verschiedenen Sängern – das verspricht nicht unbedingt Kontinuität, aber neue Köpfe können auch für Neuanfang und Weiterentwicklung stehen. Thomas‘ Stimme ergänzt die HUMULUS-Instrumentierung auf jeden Fall um eine lässige Nuance und das Zusammenspiel auf „Flowers of Death“ ist ebenfalls ohne Fehl und Tadel. Die Vergangenheit ist Geschichte, wird jedoch nicht einfach ausradiert, sondern kreativ fortgesetzt.

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